AfD: Aufreger! Alexander Gauland verlässt Parteitag in Krankenwagen

AfD: Alexander Gauland hat den Parteitag verlassen. (Symbolbild)
AfD: Alexander Gauland hat den Parteitag verlassen. (Symbolbild)
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Boris Roessler

Erneuter Aufreger rund um den zweitägigen Parteitag der AfD.

Diesmal steht AfD-Fraktionschef Alexander Gauland im Mittelpunkt. Er musste den Parteitag in einem Krankenwagen verlassen.

AfD: Alexander Gauland nicht mehr beim Parteitag

Alexander Gauland – Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion – hat den Parteitag seiner Partei in Kalkar (NRW) am Sonntag verlassen.

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Das ist die AfD:

  • Die Alternative für Deutschland ist eine rechtspopulistische Partei in Deutschland
  • Sie wurde am 6. Februar 2013 in Berlin gegründet
  • Die Gründer waren Alexander Gauland, Bernd Lucke, Konrad Adam, Gerd Robanus und Wolfgang Fuhl

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Nach Angaben aus Parteikreisen verließ Alexander Gauland das Gelände mit einem Krankenwagen in Begleitung von zwei Fahrzeugen mit Berliner Kennzeichen.

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AfD: Gauland fühlte sich nicht gut

Ein Mitglied des Parteivorsitzes bestätigte, dass sich der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion am Sonntagmorgen nicht gut gefühlt habe. Es sei aber nichts Ernstes.

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Ein Sprecher sagte, dem 79-jährigen Ehrenvorsitzenden sei in der Nase eine kleine Ader geplatzt.

AfD: Beim Parteitag in Kalkar gehts hoch her

Bereits am Samstag hatte der AfD-Parteitag in Kalkar für einige Schlagzeilen gesorgt. Unter anderem war das erste Renten- und Sozialkonzept der Partei verabschiedet und ein neuer Bundesvorstand gewählt worden.

Parteivorsitzender Jörg Meuthen hatte Alexander Gauland in seiner Rede im Bezug auf dessen Wortwahl kritisiert. Meuthen hatte gesagt, dass in Deutschland keine „Corona-Diktatur“ herrsche. Gauland hatte in einer Rede im Bundestag von einer „Corona-Diktatur auf Widerruf“ gesprochen.

Diese Kritik ließ Gauland nicht auf sich sitzen und Griff wiederum Meuthen an. In einem Interview sagte Gauland in Kalkar, er brauche nicht „irgendwelche Zensuren von Jörg Meuthen für die Fraktionsführung“. Wie und ob der Streit zwischen den beiden AfD-Politikern in die nächste Runde geht, wird sich zeigen. (gb mit dpa)