AfD: Brandanschlag auf Auto von Berliner Landeschef – es ist nicht der einzige Angriff

AfD: Auf das Auto eines Berliner AfD-Mannes soll ein Anschlag verübt worden sein.
AfD: Auf das Auto eines Berliner AfD-Mannes soll ein Anschlag verübt worden sein.
Foto: imago images / Steinach

Berlin. In der Nacht zu Dienstag hat in Berlin ein Auto lichterloh in Flammen gestanden. Möglicherweise steckt ein politisch motivierter Brandanschlag dahinter.

Laut der AfD gehöre das stark beschädigte Fahrzeug dem Berliner AfD-Chef Nicolaus Fest.

Auto brennt – Besitzer möglicherweise AfD-Chef in Berlin

Die Berliner Polizei wollte am Dienstag auf Anfrage dieser Redaktion keine genauen Angaben zum Besitzer des Fahrzeugs machen, bestätigte aber ein brennendes Fahrzeug in Berlin-Charlottenburg.

Ein Passant hatte laut Polizeisprecher den Brand bemerkt und Polizei sowie Feuerwehr eingeschaltet. Der Brand war schnell gelöscht, an dem Fahrzeug blieben trotz der Maßnahmen deutliche Schäden zurück.

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Staatsschutz ermittelt

Ob es sich dabei möglicherweise um einen Brandanschlag handele, sei derzeit unklar. „Eine Inaugenscheinnahme macht eine Brandlegung denkbar“, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittle derzeit in dem Fall.

Für zahlreiche ähnliche Anschläge und Sachbeschädigungen an Büros, Autos und Häusern von AfD-Politikern hatte es in den vergangenen Jahren Bekennerschreiben aus der linksradikalen Szene gegeben.

Laut „Tagesspiegel“ soll es außerdem einen Angriff auf eine Gaststätte in Berlin gegeben haben, die nach Angaben des Berliner Landesverbands zuletzt mehrfach für Parteiveranstaltungen der AfD genutzt worden sein soll. (vh/mit dpa)

 
 

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