AfD: Alice Weidel gedenkt Opfern der Roten Armee – auf DIESE Reaktion war sie nicht vorbereitet

AfD-Politikerin Weidel gedenkt Opfern der Flucht.
AfD-Politikerin Weidel gedenkt Opfern der Flucht.
Foto: imago images / Reichwein

AfD-Politikerin Alice Weidel sorgt mal wieder für Stirnrunzeln auf Twitter. Am Montag postete sie ein Bild im Gedenken an Opfer der Roten Armee. Nutzer werfen ihr vor, im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst zu haben. Sogar die russische Botschaft meldet sich zu Wort!

AfD: Weidel gedenkt Opfern von Flucht

Es ist richtig, den Millionen Opfern des zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus zu gedenken. In der Hitlerzeit, die ihr AfD-Kollege Alexander Gauland in der Vergangenheit als „Vogelschiss“ bezeichnete.

Jetzt gedenkt sie der deutschen Opfer des 13. Januars 1945. Die Rote Armee startete damals einen großen Angriff. Und 2,5 Millionen Ostpreußen mussten sich bei Minustemperaturen im Winter auf die Flucht machen.

Das schreibt sie in etwa zum Twitter-Post. Und fügt hinzu: „Heute gedenken wir der Opfer von Flucht und Vertreibung“.

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Der 13. Januar ist zwar kein offizieller Gedenktag und der „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ ist am 20. Juni, aber das sollte die Twitter-Gemeinde nicht stören.

So reagiert die Twittergemeinde

Vielmehr stört sie, dass Weidel damit einen großen Teil der Geschichte auslässt. In den Kommentaren heißt es:

  • „Und wir gedenken der Opfer indem wir aktuelle Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken lassen und "Grenzen schließen" brüllen.“
  • „Auch interessant ist die Antwort darauf, warum die Zivilbevölkerung mit Notgepäck mitten im Winter aufbrechen musste? Hitler hatte angeordnet alle Fliehenden zu erschießen.“
  • „Und wir erinnern uns der 3 Millionen verhungerten russischen Gefangenen und diversen andere Millionen Morde.“

Russische Botschaft antwortet auf Weidel

Sogar die Botschaft der russischen Föderation kommentierte den Beitrag von Alice Weidel: „Da sollte man sich vielleicht auch dran erinnern, weswegen die Rote Armee vorrücken musst:“

Genau, aber Frau Weidel möchte das anscheinend nicht. Und inzwischen hat sie den Beitrag sogar bei Twitter gelöscht. (mia)

 
 

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