Zwei Männer wären beinahe in einem Fahrstuhl gestorben – und zwar durch Ertrinken

In Toronto ist ein Fahrstuhl zur lebensgefährlichen Falle für zwei Männer geworden (Symbolbild).
In Toronto ist ein Fahrstuhl zur lebensgefährlichen Falle für zwei Männer geworden (Symbolbild).
Foto: ismagilov / Getty Images/iStockphoto
  • Zwei Männer aus Toronto wären beinahe gestorben, als sie in einem Fahrstuhl stecken blieben
  • Weil Wasser während eines Unwetters den Lift flutete, wären sie beinahe ertrunken
  • In einer spektakulären Rettungsaktion wurden sie befreit

Toronto.  Starke Regenfälle haben in Toronto am Dienstag starke Überschwemmungen ausgelöst. Dabei wären Klever Freire und Gabriel Otrin ertrunken – in einem Fahrstuhl. Der Regen hatte den Lift geflutet, den zwei Männern stand das Wasser bereits bis zum Hals. Die Rettungs kam in letzter Sekunde – mit einer spektakulären Rettungsaktion.

Freire erklärte dem Nachrichten-Portal „Global News“, wieso er gemeinsam mit Otrin in den Aufzug gestiegen war: „Wir hörten, dass ein bisschen Wasser in den Keller gelaufen ist und dass die Autos in Gefahr sein könnten, also gingen wir nur hinunter, um meinen Wagen wegzufahren.“

Fahrstuhl wird geflutet und bleibt stecken

Otrin habe ihn zufällig begleitet, was sich als Glück herausstellte, weil nur dieser sein Smartphone bei sich hatte. Während der Fahrt blieb der Lift dann plötzlich stecken. Er wurde laut BBC von Wassermassen erfasst, die zuvor den Keller geflutet hatten. Der Notfallknopf funktionierte nicht mehr.

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Das Wasser habe ihnen bereits nach „drei oder vier Minuten“ bis zur Hüfte gestanden, erklärt Freire. Zunächst verfielen die Männer in Panik, weil sie in dem Fahrstuhl keinen Empfang hatten, somit keine Einsatzkräfte rufen konnten.

Dann beruhigten die beiden sich jedoch wieder, da sie einen Einfall hatten: Sie wollten versuchen, die Decke des Aufzugs zu öffnen, um so Empfang zu bekommen. Schließlich stiegen sie auf die Handläufer und stießen die Decke einen Spalt weit auf.

Männer können Notruf absetzen

Dann steckten sie das Handy hindurch, erhielten ein Empfangssignal. Folglich konnten sie einen Notruf absetzen, nachdem sie bereits 20 Minuten in dem Lift gefangen waren.

Kurze Zeit später trafen Polizeibeamte in dem Gebäude ein. Sie schwommen mit einem Brecheisen durch den überschwemmten Keller. Am Fahrstuhl angekommen, brachen sie ihn auf.

Die Einsatzkräfte konnten die zwei Männer retten, als das Wasser den Fahrstuhl schon bis auf wenige Zentimeter gefüllt hatte, wie eine Sprecherin der örtlichen Polizei mitteilte. (leve)

 
 

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