Zur Wahl-Schlappe auch noch das: Der CSU-Fanshop wurde gehackt

Merkel will Vertrauen zurückgewinnen

Die Bundeskanzlerin will nach den schlechten Ergebnissen der Bayernwahl die Arbeit der Großen Koalition besser vermitteln.

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  • Hacker haben vor rund zwei Wochen den Online-Shop der CSU-Angegriffen
  • Zahlungsdaten seien nicht betroffen, doch personenbezogene Daten wurden gestohlen
  • Schuld ist eine Sicherheitslücke

München.  Nach einem schlechten Wahlergebnis bei der Landtagswahl in Bayern am vergangenen Sonntag gibt es erneut eine Klatsche für die CSU: Jemand hat sich in den Online-Shop der Partei gehackt – und möglicherweise auf diesem Wege auch Käuferdaten geklaut.

Statt CSU-Schals, CSU-Kaffebechern oder CSU-Bikinis gibt es deshalb zurzeit nur eine Fehlermeldung auf der Website der Partei zu entdecken. Sicherheitsforscher Willem de Groot ist auf den Hacker-Angriff aufmerksam geworden.

Personendaten von Angriff betroffen

Wie der Sicherheitsforscher auf seiner Website schreibt, sollen die Angreifer bereits am 5. Oktober eine Sicherheitslücke ausgenutzt haben. Auch ein zu schwaches Passwort der CSU auf ihrem Online-Shop könnte laut Willem de Groot dahinterstecken.

„Weil die CSU die Zahlungen auf ihrem Online-Shop über externe Provider wie Amazon oder Paypal abwickelt, wurden keine Kreditkartendaten gestohlen.“ Allerdings hätten die Angreifer personenbezogene Daten wie Namen, Anschriften und Email-Adressen abgegriffen.

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Keine Verbindung zur Bayern-Wahl

Auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks erklärte ein CSU-Sprecher, es bestehe kein Zusammenhang zwischen der Landtagswahl in Bayern und dem Hacker-Angriff auf den CSU-Shop. Auch Willem de Groot sagt, dass eine solche Verbindung nicht sicher bestätigt werden kann.

Der Sicherheitsforscher weist allerdings auf das erhöhte Aufkommen auf der Website vor der Landtagswahl hin, das für die Angreifer durchaus interessant gewesen sein könnte. (alka)

 
 

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