Zum sechsten Mal abgetrennter Fuß angeschwemmt

Vancouver. Erneuter grausiger Fund an Kanadas Küste: Zum sechsten Mal in weniger als einem Jahr wurde ein abgetrennter Fuß in einem Joggingschuh an Kanadas Pazifikküste angeschwemmt.

Eine Spaziergängerin habe den in einem schwarzen Männer-Schuh steckenden rechten Fuß an einem Strand nahe der kleinen Fischerstadt Campbell River auf Vancouver Island entdeckt, berichtete die Managerin eines nahegelegenen Zeltplatzes, Sandra Malone, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. «Die beiden Knochen ragten noch heraus», erzählte sie. Die Frau habe von ihrem Büro aus die Polizei alarmiert, danach seien sie beide zu der makarbren Fundstelle zurückgekehrt.

Die mysteriösen Funde sorgten international für Schlagzeilen

Die Polizei steht vor einem Rätsel: Seit August landeten insgesamt fünf rechte und ein linker Fuß an der Südküste der kanadischen Provinz British Columbia. Die mysteriösen Funde sorgten international für Schlagzeilen. Einige Medien spekulierten über eine Mordserie, andere vermuteten, es könnte sich um die Füße von Opfern eines Flugzeug- oder Bootsunglücks handeln. Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die Füße tausende Kilometer zurückgelegt haben könnten, da sie in den Schuhen im kalten Wasser gut konserviert blieben. Alle DNA-Vergleiche mit vermissten Personen blieben bisher ergebnislos. (afp)

 
 

EURE FAVORITEN