ZDF vor großer Änderung – Zuschauer dürfen sich freuen

ZDF vor großer Änderung - Zuschauer dürfen sich freuen.
ZDF vor großer Änderung - Zuschauer dürfen sich freuen.
Foto: imago images / Winfried Rothermel

Mainz. Das ZDF geht eine Neuerung ein, die einiges im Konzept des Senders ändern wird. Zumindest wenn es um die Online-Angebote des ZDF geht.

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut hat dem Fernsehrat am Freitag in Mainz ein Änderungskonzept zu den Telemedienangeboten des Senders vorgelegt.

ZDF will anderes Konzept für Mediathek

Im Kern gehe es darum, eigenständigere Inhalte im Internet anzubieten.

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So sollen künftig in der ZDFmediathek auch Inhalte angeboten werden, die wenig bis gar nicht mit den Inhalten im öffentlichen Fernsehen zu tun haben.

Dementsprechend sollen die Inhalte deutlich länger als bisher angeboten werden. Das geht auf den Wunsch vieler Nutzer zurück, die sich längere Verweildauer von Sendungen in der Mediathek erhoffen.

2012 hatte der Versuch bereits schonmal funktioniert

Zu den Olympischen Spielen 2012 hatte das ZDF schon exklusive Livestreams angeboten. Dies war damals sehr gut angekommen, heißt es vom ZDF.

Das Konzept sieht für Nachrichten, aktuelle Informationen, Gesprächssendungen, Magazine oder Reportagen sowie politisches Kabarett, Comedy und Satire eine Bereitstellung von bis zu zwei Jahren vor. Fiktionale Inhalte wie Filme, Reihen und Serien blieben bis zu zwölf Monate im Angebot.

Fünf Jahre kann das Kinderangebot online bleiben

Bis zu fünf Jahre würden Inhalte im Kinderangebot tivi.de sowie aus den Bereichen Wissenschaft, Technik, Theologie oder Ethik, politische Bildung, Umwelt, Arbeit und Soziales sowie bestimmte Kulturinhalte abrufbar sein.

Sendungen von Großereignissen, Spiele der Fußball-Bundesliga oder angekaufte Spielfilme, die keine Auftragsproduktionen sind, würden bis zu 30 Tagen nach deren Ausstrahlung bereitgehalten.

Fernsehrat muss nun entscheiden

Diese Veränderungen sind nach dem neuen Telemedienstaatsvertrag, der Anfang Mai in Kraft getreten ist, grundsätzlich möglich. Soweit damit eine erhebliche Änderung des bestehenden Telemedienkonzepts verbunden ist, muss ein sogenannter Drei-Stufen-Test durchgeführt werden.

Darüber entscheidet der Fernsehrat des ZDF. (fb)

 
 

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