William und Kate besuchen Heidelberger Krebsforscher

Deutschland-Tour: Royals auf Kuschelkurs – was bringt die Charmeoffensive?

Kate und William sind auf Deutschland-Tour – quasi als inoffizielle Brexit-Botschafter. Sie wollen für ihr Land werben. Ob das klappt, hat Redakteurin Johanna Rüdiger die Zuschauer am Brandenburger Tor gefragt.

Kate und William sind auf Deutschland-Tour – quasi als inoffizielle Brexit-Botschafter. Sie wollen für ihr Land werben. Ob das klappt, hat Redakteurin Johanna Rüdiger die Zuschauer am Brandenburger Tor gefragt.

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Kate und William haben ihren Deutschlandbesuch in Heidelberg fortgesetzt. Dort erhielten sie einen Einblick in die Krebsforschung.

Heidelberg.  Die jungen Royals William und Kate haben sich bei ihrem Heidelbergbesuch über die Arbeit des renommierten Deutschen Krebsforschungszentrums informiert. Prinz William – ganz Gentleman – ließ seine Frau zuerst ins Mikroskop der Forscher blicken. „Lady first“, sagte der Prinz. Das Paar stellte bei dem Besuch am Donnerstag etliche interessierte Nachfragen.

Zuvor waren der Prinz und die Herzogin auf dem Uni-Campus mit viel Jubel begrüßt worden. Michael Baumann, einer der Chefs des Forschungszentrums, beschrieb die Royals anschließend als „sehr interessiert und sehr informiert“. William habe angekündigt, den weiteren Austausch auf Forscherebene fördern zu wollen – trotz des EU-Austritts der Briten.

Britischer Wissenschaftler präsentiert seine Forschung

Einen Einblick in die moderne Krebs-Forschung gab der britische Forscher Michael Milsom, der im DKFZ die Nachwuchsgruppe „Experimentelle Hämatologie“ leitet. „Ich hätte es mir nie träumen lassen, dass ich einmal meinem zukünftigen König meine Forschung präsentieren darf. Das wird eine sehr bewegende, aufregende Begegnung für mich“, hatte der Wissenschaftler vorab gesagt.

Milsom ist Spezialist für die Entwicklung von Blutstammzellen und erläuterte dem Paar, wie ein fehlgesteuertes Gen in Blutstammzellen eine besonders aggressive Form von Blutkrebs auslösen kann. Auch ein Gespräch mit einer Krebspatientin stand auf dem Programm. (dpa)


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