Whatsapp: Schock für Millionen Smartphone-Nutzer - Putin schaltet sich ein

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Die Probleme für Nutzer des Messenger-Dienstes Whatsapp reißen nicht ab. Besonders eine Entscheidung sorgte für Ärger und Enttäuschung bei Millionen von Handybesitzern, die Whatsapp benutzen: So wurde zuletzt bekannt, dass Google auf von der US-Regierung verhängte Sanktionen reagiert. Davon betroffen: Smartphone-Gigant Huawei.

Google entzog dem Elektronik-Riesen die Lizenzen für das Betriebssystem Android. Seitdem arbeiten die Chinesen mit Hochdruck an der Errichtung eines eigenen App-Stores. Schon im Herbst könnte dieser auf den Markt kommen. Problem: Die US-Regierung untersagte Huawei jedoch auch die Installation von Apps aus den USA. Davon könnte demnach auch Whatsapp betroffen sein.

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Whatsapp: Messenger bald nicht mehr auf Huawei-Smartphones und -Tablets?

Wie Chip berichtet, könnte es sein, dass in Zukunft überhaupt keine US-Apps mehr auf Huawei-Smartphones zu finden sind. Das würde dann nicht nur Whatsapp betreffen, sondern beispielsweise auch Instagram, Snapchat oder Facebook.

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Whatsapp: Millionen Kunden könnten bald ohne den Messenger dastehen

Und noch ein Problem könnte drohen: So stelle laut BBC-Informationen der Chipentwickler ARM jegliche Zusammenarbeit mit Huawei ein.

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Das ist Huawei:

  • Das Unternehmen wurde 1987 in der chinesischen Sonderwirtschaftszone Shenzhen gegründet
  • Gründer war der Chinese Ren Zhengfei
  • Zunächst verkaufte Huawei importiere Telefonalangen aus Hongkong
  • Später begann Huawei auch, eigene Telekommunikations-Hardware zu entwickeln
  • Huawei stellt Infrastruktur für Netzwerke, bietet Cloud-Comupting-Lösungen an stellt auch Endgeräte wie Smartphones oder Tablets her
  • In Deutschland verkauft Huawei seine Handys seit 2011
  • 2018 machte Huawei einen Jahresumsatz von mehr als 95 Milliarden Dollar

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Huawei müsste Smartphone-Geschäft auf Eis legen

Die Chips von ARM stellen die Basis nahezu aller modernen Smartphones und Tablets. Auch der von Huawei. Experten vermuten, dass Huawei das Smartphone-Geschäft ohne Chips von ARM außerhalb Chinas auf Eis legen müsste.

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Was war passiert?

Die USA hatten Huawei auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt. Auf dieser Liste vermerkt sind Unternehmen, deren Beziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen würden.

Betreibt Huawei Spionage für China?

Wer nun Handel mit den Listen-Konzernen treiben will, muss eine Lizenz erwerben. Die jedoch kann von der US-Regierung verweigert werden, falls amerikanische Sicherheitsinteressen berührt würden. Huawei wurde von der US-Regierung Spionage vorgeworfen.

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Die Aktionen der USA werden von der chinesischen Regierung natürlich mit Argwohn gesehen. Dass es Vergeltungsmaßnahmen geben wird, glaubt Huawei-Boss Ren Zhengfei aber nicht. Im Gespräch mit der Agentur "Bloomberg" sagte er: „Das wird erstens nicht geschehen, und wenn das doch passieren sollte, werde ich der erste sein, der dagegen protestiert.“

Deshalb tobt der Handelsstreit zwischen China und den USA

Die US-Regierung hat die Hälfte aller chinesischen Importe mit Sonderzöllen belegt. Peking wiederum hat den USA mit einer Verknappung der Seltenen Erden gedroht. Die 17 Metalle, zu denen Neodym, Lanthan und Cer gehören, werden besonders in der High-Tech-Industrie benutzt - etwa für Smartphones, Computer und andere Elektrogeräte oder Windkraftanlagen und Autos. Die USA beziehen 80 Prozent dieser Metalle aus China.

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Der Handelskonflikt zwischen USA und China erreichte am Wochenende einen neuen Höhepunkt. In der Nacht zu Samstag traten als Vergeltung auf bereits verhängte Abgaben Washingtons neue Strafzölle der Chinesen in Kraft. Die Abgaben betreffen US-Waren im Wert von 60 Milliarden Dollar. Je nach Produkt gelten Zölle von bis zu 25 Prozent. Insgesamt sind 5140 Produkte betroffen.

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China schlägt zurück

Jetzt wollen die Chinesen gegen die USA zurückschlagen. Ganz nach dem alten Motto „Wie du mir, so ich dir“, will China nun die Geschäfte des US-Konzerns Fedex ins Visier nehmen.

Untersucht werde unter anderem, ob der amerikanische Logistikspezialist die Rechte und Interessen seiner Kunden verletzt habe. Das berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Nun schaltet sich selbst Russlands Präsident Wladimir Putin in den Streit ein und sprach von einem „Technologiekrieg“. Er kritisierte den Umgang mit Huawei. Das Vorgehen der USA ziele nur darauf ab, Huawei „auszuquetschen“. Man wolle den chinesischen Giganten „kurzerhand vom globalen Markt verdrängen.“

 
 

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