Whatsapp: Experte erhebt schwere Vorwürfe – „Muss jetzt sagen, was ich denke“

Experte kritisiert Whatsapp heftig: Die Entwicklung der App sei zu langsam. (Symbolbild)
Experte kritisiert Whatsapp heftig: Die Entwicklung der App sei zu langsam. (Symbolbild)
Foto: imago images / ZUMA Press

Seit Jahren ist der englischsprachige Blog webetainfo.com eine wichtige Quelle rund um Whatsapp.

Es ist wohl die beliebteste Nachrichtenapp. Diese gibt es in verschiedenen Versionen, für alle gängigen Betriebssysteme. Momentan arbeitet Whatsapp auch an einer Version für das iPad.

Whatsapp erntet heftige Kritik

Doch im Blog heißt es: Es ist nicht genug! Whatsapp sei zu langsam, was neue Funktionen angeht.

Der Blogeintrag trägt den Titel „Es ist 2019 und wir sind immer noch im Jahr 2014“. Der Autor des Beitrags hat es satt: Er will Whatsapp komplett auseinandernehmen: „Es ist Zeit zu sagen, was ich denke“.

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Whatsapp sei zu langsam

Am meisten nervt den Autor, dass Whatsapp immer so langsam sei.

„Ich weiß von eine neuer Funktion, die ich innerhalb der nächsten drei Monaten ankündigen werde. Aber die Funktion wird dann sicherlich erst in neun Monaten eingeführt. Ich verstehe nicht, warum sie so langsam sind“, schreibt wabetauinfo.com.

Whatsapp komprimiert Fotos vor dem Versand

Als erstes beschwert sich der Autor darüber, dass man die Fotos über Whatsapp nicht unkomprimiert senden kann. Wenn man Fotos versendet, kann die Originaldatei mehrere Megabyte groß sein, je nach Kamera.

Whatsapp komprimiert die Datei, bevor die App diese abschickt. Das heißt, die Datei wird kleiner gemacht – manchmal weniger als ein Megabyte. Durch die Komprimierung dauert es nicht so lange, bis das Foto abgeschickt und empfangen wird. Außerdem nimmt sie dann nicht so viel Platz im Back-Up ein.

Doch das birgt auch Nachteile: Die Qualität der Fotos nimmt drastisch ab. Wenn man also Fotos in guter Qualität über Whatsapp teilen möchte, ist das schlicht und einfach nicht möglich.

Abhören von Sprachnachrichten auch nicht perfekt

Außerdem spricht der Blogeintrag ein Problem an, das wohl fast jedem bekannt sein dürfte. Hört man bei Whatsapp eine Sprachnachricht ab, kann man nicht zu anderen Chats schalten oder die App verlassen. Die Wiedergabe wird dann sofort abgebrochen.

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Keine Änderung der Nachrichten möglich

Aber auch getippte Nachrichten sind nach Ansicht des Autors nicht perfekt. Man kann sie nicht nachträglich ändern, nur löschen.

„Warum? Wenn man einen Flüchtigkeitsfehler macht, kann man die Nachricht für alle löschen. Dann schreibt man eine neue Nachricht. Und wenn man in der neuen Nachricht einen anderen Fehler macht? Dann muss man wieder die Nachricht löschen“, beschwert sie der Autor des Beitrags.

Dem Löschen der Nachrichten an für sich steht der Autor auch skeptisch gegenüber. Der Grund: Die Person, der man eine Nachricht aus versehen geschickt und dann gelöscht hat, kann immer noch im Chatverlauf sehen, dass es eine Nachricht gegeben hat.

„Sinnlose Einschränkungen“

Auch eine ganze Reihe weiterer Whatsapp-Funktionen kritisiert der Blogeintrag:

  • Es gebe eine Menge „sinnloser Einschränkungen, wie zum Beispiel das 100-Megabyte-Limit beim Versenden von Zip-Dateien“
  • Es gibt die Option nicht mehr, die Profilbilder der Kontakte zu speichern. Durch Screenshots ist es aber immer noch möglich
  • Mangelnde Privatsphäreeinstellungen: Man kann nicht bestimmen, wer aus der Kontaktliste ein neues Profilbild oder die Statusänderung sehen kann
  • Beim Stummschalten einer Gruppe kriegt man immer noch jede Menge Pop-Ups zu sehen
  • Es gibt keinen „Dark Mod“ für die Benutzung nachts oder in dunklen Räumen
  • Man kann nicht verbergen, dass man online ist.

Twitter-Nutzer mit Whatsapp unzufrieden

Das ist nur eine Auswahl der Probleme, die den Autor des Beitrags stören. Auch auf Twitter machte der Blog eine Umfrage, was die Nutzer an Whatsapp ätzend finden.

Viele haben die Probleme angesprochen, die im Blogeintrag ebenfalls auftauchen.

Telegram macht Whatsapp Konkurrenz

Als einen wichtigen Whatsapp-Konkurrenten erwähnt der Autor oft Telegram. Anscheinend habe die App mehr Funktionen, bringe schneller neue Funktionen raus und funktioniere generell besser.

Außerdem ist die Telegram-Variante für Android ein Open-Source. Das bedeutet, dass der Quelltext der App öffentlich abrufbar ist. Somit können alle interessierten Entwickler an der App mitarbeiten und diese verbessern. (ses)

 
 

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