Wetter: Krisenreaktionszentrum warnt vor Hurrikan Lorenzo

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Ein vorgeblich tropischer Wirbelsturm in Europa? Das schien lange wie eine absurde Wetter-Phantasie. Doch Hurrikan Lorenzo bewegt sich aktuell tatsächlich auf unseren Kontinent zu. Das liegt daran, dass die Wassertemperaturen aktuell so hoch sind, dass sie die Bildung dieses Wirbelsturms erst ermöglichen.

„Nie zuvor wurde ein Hurrikan der fünften Kategorie so weit östlich über dem tropischen Atlantik beobachtet“, schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer ausführlichen Mitteilung zu Lorenzo und spricht gar von einer „geschichtsträchtigen Entwicklung“.

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Wetter: Hurrikan Lorenzo bewegt sich auf Europa zu

Lorenzo kann Wellen mit einer Höhe von bis zu zehn Metern erzeugen und erreichte die Azoren am Mittwoch.

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In einer Mitteillung auf Twitter warnt nun auch das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts vor Lorenzo. Der Sturm bewege sich in den nächsten Tagen von den Azoren in Richtung Europa. Eine beigefügte Grafik soll aufschlüsseln, dass Lorenzo den äußersten Westen Deutschlands am Samstag erreichen wird.

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Jörg Kachelmann widerspricht dem Auswärtigen Amt

Doch droht uns in Deutschland wirklich eine Gefahr? Meteorologe Jörg Kachelmann winkt via Twitter ab. Er übt heftige Kritik am Tweet des Auswärtigen Amtes: „Lorenzo wird für das Wetter in Deutschland keine und für Irland/GB keine nennenswerte Rolle spielen. Wer hat den Leuten erklärt, was die angehängte Graphik bedeutet? Warum hat es niemand getan? Warum der Tweet?“

Deutscher Wetterdienst beruhigt

Und auch der Deutsche Wetterdienst beruhigte bereits am Dienstag in deutlichen Worten: „Fakt ist, Lorenzo zieht weiter nach Nordosten und nähert sich Westeuropa. Doch zum einen trifft er, bevor er irgendein Land bedroht, auf die Polarfront und wandelt sich dabei in ein außertropisches Tief um. Dabei verliert er die Eigenschaften eines Hurrikans. Zum anderen ist noch unklar, wohin sich das aus dem Hurrikan hervorgehende Sturmtief danach verlagert.“

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