Wetter in Deutschland: Schwere Gewitter legen Bahnverkehr lahm – das musst du wissen

Wie hier am Bahnhof in Walldorf müssen Hunderte Pendler warten, denn die schweren Gewitter haben in Teilen von Deutschland den Zugverkehr lahmgelegt.
Wie hier am Bahnhof in Walldorf müssen Hunderte Pendler warten, denn die schweren Gewitter haben in Teilen von Deutschland den Zugverkehr lahmgelegt.
Foto: imago images/Ralph Peters
  • Schwere Gewitter wirken sich auf den Bahnverkehr aus
  • Pendler sollten mehr Zeit einplanen
  • Hier liest du, welche Regionen besonders betroffen sind

Durch die heftigen Gewitter am Sonntag über Deutschland ist der Bahnverkehr in mehreren Teilen von Hessen und in der Pfalz fast lahmgelegt worden. Auch am Montag müssen sich die Pendler auf längere Wartezeiten und Umleitungen einstellen. Doch der Deutsche Wetterdienst warnt erneut: Die Unwetter sind noch nicht vorbei! Das Wetter bleibt ungemütlich.

Wetter in Deutschland: Gewitter legen Bahnverkehr lahm

Die Reparaturarbeiten an dem vom Blitz getroffenen Stellwerk im südhessischen Walldorf werden wohl noch länger dauern. Ein Sprecher der Deutschen Bahn versicherte, dass die Techniker erst am Nachmittag fertig sein werden. Das Stellwerk war am Sonntagabend vom Blitz getroffen und beschädigt worden. Auf der Strecke zwischen Mannheim und Frankfurt wurde der Zugverkehr eingestellt. Der Sprecher erklärte: „Pendler kommen auf einer parallel verlaufenden Strecke ans Ziel, müssen aber mehr Zeit einplanen.“

In Hessen sind aber noch weitere Orte und Bahnverbindungen betroffen. Etwa auf den Strecken zwischen Darmstadt und Frankfurt sowie zwischen Hanau und Aschaffenburg gab es Oberleitungsstörungen. Umgestürzte Bäume lagen auf den Gleisen und legten den Regionalverkehr vorerst auf Eis. Der Fernverkehr werde umgeleitet, einige Züge würden in Bahnhöfen zurückgehalten. Wie lange die Störungen anhalten sollen, war auch am Montagmorgen noch unklar.

+++ Wetter: Gewitter und schwerste Sturmböen in NRW! DWD warnt vor Hagel +++

Flughafen Frankfurt auch betroffen

Auch auf dem Frankfurter Flughafen machten sich die heftigen Gewitter am Sonntag bemerkbar. Um Personal und Reisende zu schützen, sei die Abfertigung auf dem Vorfeld vorübergehend eingestellt worden, sagte eine Sprecherin des Betreibers Fraport. Es durften auch nur wenige Maschinen auf dem Rollfeld landen. Zunächst 26 Flüge seien bis Sonntagabend annulliert worden - größtenteils Inlandsflüge.

Besonders stark von Unwettern betroffen war in Hessens Süden die Region um Mörfelden, wie die Polizei mitteilte und von chaotischen Zuständen sprach. Das Dach des Rathauses sei teilweise abgedeckt worden. Autos seien von umstürzenden Bäumen beschädigt worden.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Greta Thunberg: Ist ihr Segeltörn umweltschädlicher als Flugreisen? So reagiert ihr Sprecher auf die Kritik

Wetter: Experte spricht unbequeme Wahrheit aus – düstere Prognose

• Top-News des Tages:

„Fernsehgarten“ (ZDF): Mega-Eklat! Auftritt von Luke Mockridge sorgt für Rätsel – Experte hat krassen Verdacht

Michael Schumacher: Widerliches Krankenhaus-Video aufgetaucht – Fans außer sich vor Wut

-------------------------------------

Bayern: Über 400 Einsätze wegen starker Gewitter

In Bayern trafen Hagel und Sturm den Landkreis Aschaffenburg. Dächer wurden abgedeckt, Strommasten knickten um und Keller standen unter Wasser, wie die Feuerwehr mitteilte. Mehrere Gemeinden waren noch in den späteren Abendstunden ohne Strom. Mehr als 500 Rettungskräfte rückten aus und waren stundenlang auf den Beinen. Die Behörden zählten fast 400 Einsatzstellen. Die Autobahn 45 war in Richtung Seligenstadt voll gesperrt. Auf der Bahnstrecke zwischen Kleinostheim und der Landesgrenze zwischen Hessen und Bayern fuhren keine Züge.

Unwetter sind noch nicht vorbei

Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor teils heftigen Gewittern im Süden Deutschlands. Von Frankfurt über Leipzig bis nach München runter, müssen die Bürger mit noch starken Regenfällen und kräftigen Schauern rechnen. Auch an der Nordsee ist man vor dem Unwetter-Trend nicht sicher. Da sieht man auch starke Gewitterwolken auf der Landkarte, die bis nach Schleswig-Holstein ziehen können. (dpa)

 
 

EURE FAVORITEN