Wetter: Experte macht düstere Prognose – „Wir sind besorgt“

Wetter: Die WMO warnt vor extremem Wetter. Besonders die Hitze ist für Menschen gefährlich.  (Symbolbild)
Wetter: Die WMO warnt vor extremem Wetter. Besonders die Hitze ist für Menschen gefährlich. (Symbolbild)
Foto: dpa

Eine Frage mit großer Bedeutung: Wie gefährlich ist das Wetter für die Menschen? Die Weltwetterorganisation (WMO) ist dieser Frage nachgegangen und hat dabei düstere Antworten erhalten.

Auf dem Klimagipfel in New York stellte die WMO ihren neuen Klimabericht vor. Demnach seien die Jahre zwischen 2015 und 2019 die wärmste Fünfjahresperiode seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen.

Im Bericht stehen alarmierende Zahlen, denn laut der WMO seien die Hitzewellen die tödlichste meteorologische Bedrohung auf allen Kontinenten.

Wetter: Weltwetterorganisation veröffentlicht alarmierende Zahlen

Die weltweite Durchschnittstemperatur sei heute um 1,1 Grad höher als noch in der vorindustriellen Zeit. Allein 2015 stieg die durchschnittliche Temperatur um 0,2 Grad an.

Die WMO empfiehlt daher, die Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase zu verdreifachen.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Fridays for Future: Kachelmann redet Klartext: „Unwissenschaftlicher Unfug“

Asteroid raste Richtung Erde: Geheime Nasa-Mail offenbart Erschreckendes – „Ich muss euch alarmieren“

Wetter in Deutschland: Experte schockt mit krasser Prognose: „Heißwinter“

„Fridays for Future“-Demos in NRW: Veranstalter verkalkulieren sich völlig – Polizei muss Maßnahmen ergreifen

-------------------------------------

„Die Auswirkungen des Klimawandels nehmen eher zu, als dass sie abnehmen“, sagte WMO-Generaldirektor Petteri Taalas.

„Der Anstieg des Meeresspiegels hat sich beschleunigt, und wir sind besorgt, dass ein plötzlicher Rückgang der Eisdecke in der Antarktis und in Grönland den künftigen Anstieg nochmals verschärfen wird“, heißt es weiter.

In diesen Bereichen müssen Menschen mehr Energie einsparen

Deswegen ruft er zum Handeln auf. Emissionen müssten vor allem bei der Energiegewinnung, in der Industrie und im Transportwesen reduziert werden.

„Damit die Temperatur weltweit nicht um mehr als zwei Grad ansteigt, müssen wir die Ziele verdreifachen. Wenn wir den Anstieg bei 1,5 Grad halten wollen, müssen wir sie sogar verfünffachen“, warnt der Experte. (vh)

 
 

EURE FAVORITEN