Wetter-Chaos: Polizei hat düstere Prognose – Jörg Kachelmann schäumt vor Wut

Jörg Kachelmann macht der Polizei nach dem heftigen Unwetter in Hessen schwere Vorwürfe.
Jörg Kachelmann macht der Polizei nach dem heftigen Unwetter in Hessen schwere Vorwürfe.
Foto: imago images / Klaus Haag/Patrick Scheiber/Montage: Der Westen

Das Wetter in Deutschland spielt verrückt. Nach den schweren Hitzewellen im Juni und Juli kommen aktuell immer wieder Unwetter durch Deutschland. Vor allem in Süddeutschland und Hessen krachte es in Sachen Wetter zuletzt immer wieder kräftig. In der Nacht auf Montag stürzte dabei beispielsweise ein Baum auf eine Oberleitung, die dann einen ICE traf.

Die Fahrgäste mussten stundenlang in dem Zug ausharren, bis sie gerettet werden konnten. Wie die Bahn meldete, wurde in Walldorf (Hessen) sogar ein Stellwerk vom Blitz getroffen. Dadurch fiel der gesamte Zugverkehr rund um den Frankfurter Hauptbahnhof aus.

Wetter: Schwere Verwüstungen

Auch auf den Frankfurter Flughafen hatte das Unwetter heftige Auswirkungen. Über 40 Flüge mussten wegen der Wetterlage gestrichen werden, selbst die Abfertigung wurde aus Sicherheitsgründen teilweise eingestellt.

Bilder und Videos auf Twitter zeigen, wie heftig das Unwetter teilweise in der Region wütete:

Wetter-Experte Jörg Kachelmann wütete gegen die Polizei

Schnell kamen Diskussionen auf, ob es sich beim aufgenommenen Ereignis um einen Tornado handelt. Ein Sprecher der Polizei bestätigte diese Vermutung gegenüber der „Offenbach Post“ - was wiederum für Wut bei Wetter-Experte Jörg Kachelmann sorgte.

„Demnächst: Deutsche Polizisten bestätigen das Verbleiben von MH370“, schrieb er auf Twitter und erhebt damit schwere Vorwürfe in Richtung Polizei.

Experte bestätigt: Es war wohl kein Tornado

„Es gibt keine Hinweise auf einen Tornado“, sagt auch Andreas Friedrich, Tornado-Beauftragter beim Deutschen Wetterdienst (DWD) im Gespräch mit dieser Redaktion. „Das wurde von Polizei und Rettungskräften ins Spiel gebracht, ist aber völlig haltlos.“ Berichte von Augenzeugen und Videos würde allesamt darauf hinweisen, dass es sich um „geradliniges Windereignis“ handele, in diesem Fall um einen sogenannten Downburst (wenn du genau wissen willst, wie ein Downburst entsteht, bekommst du hier mehr Infos).

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Dieses Phänomen kann für ähnlich große Verwüstungen sorgen, wie ein Tornado. Im Gegensatz zu diesem rotieren die Luftmassen beim Downburst aber nicht. „Das ist wie eine Walze. Und wenn die Leute das sehen sind sie geschockt. Da heißt es dann schnell, dass ein Tornado durch den Ort gezogen ist.“

 
 

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