„Wer wird Millionär“: Millionenfrage geknackt – weil ER die Frage schon vorher kannte

Jan Stroh aus Hamburg hat nach eigenen Angaben keine Folge von „Wer wird Millionär“ jemals verpasst. Das hat sich gelohnt.
Jan Stroh aus Hamburg hat nach eigenen Angaben keine Folge von „Wer wird Millionär“ jemals verpasst. Das hat sich gelohnt.
Foto: TV NOW

Geheimnis gelüftet!

Er ist Mr. „Wer wird Millionär“. Seit zwanzig Jahren lenkt und denkt Günther Jauch durch Deutschlands beliebteste Quizsendung. Am Montagabend (2. September) feiert „Wer wird Millionär“ seinen zwanzigsten Geburtstag.

In der Jubiläumssendung räumt einer der größten Fans der Sendung tatsächlich die Million ab! 20 Jahre hat Jan Stroh „Wer wird Millionär“ geschaut und sich ein eigenes Studio in seinem Haus eingerichtet. Die Million entstand also im Hobbykeller, denn nun hat er selbst gewonnen!

Der Jurist aus Hamburg, hat das Quiz bis zur Millionen-Frage ziemlich souverän gelöst, viele Antworten kannte er schon, weil er JEDE Sendung gesehen hat. „Manche nicht live, dann auf VHS“, sagt Jan Stroh (35).

Selbst die Millionenfrage kam ihm bekannt vor. „Ich habe mich an zwei Fragen für 500.000 Euro erinnert, die sich um Märchen drehten. Beim darüber nachdenken wurde ich mir allerdings wieder sicherer, da ich noch vor Augen hatte, dass Hape Kerkeling diese Frage im Jahr 2002 gestellt bekommen hatte“, Stroh.

-----------------------

Die Millionen-Frage: Welches dieser Grimm'schen Märchen beginnt nicht mit „Es war einmal ...“?

  • A: Rumpelstilzchen
  • B: Hans im Glück
  • C: Die Sterntaler
  • D: Rotkäppchen
  • Die Antwort gibt es am Ende des Textes

----------------------

„Wer wird Millionär“: Die Geschichte der Kult-Show

RTL hat eine Jubiläumssendung konzipiert. Ein neues Logo, ein festlich geschmücktes Studio und die vielleicht größte Chance in der Geschichte der Kultshow, die Million zu holen. Die Frage, die in der Show gestellt werden sind nämlich allesamt schon einmal gefragt worden. Jedoch gab es in den Jahren seit dem 3. September 1999, also dem Geburts-Tag der Sendung bereits über 35.000 Fragen. Wer die alle auswendig gelernt hat, hat die Million wohl auch verdient.

„Wer wird Millionär“: Das sagt Günther Jauch zu zwanzig Jahren WWM bei RTL

Und natürlich hat sich auch Günther Jauch zum großen „Wer wird Millionär“-Jubiläum geäußert. Im Interview mit RTL sprach Jauch beispielsweise über die Anfänge der Quizsendung. Und die – das weiß wohl kaum einer – waren nicht ansatzweise so rosig, wie der heutige Erfolg glauben lässt.

Jauch plaudert aus dem Nähkästchen: „Nach der ersten Sendung habe ich gedacht, das wird schwierig. Nach der zweiten Sendung waren wir auch erst völlig deprimiert, da war die Quote unterirdisch. Dazu kam noch eine Zeitungskritik von der Bild am Sonntag: 'Den größten Fehler hat aber Günther Jauch gemacht, indem er diese Sendung übernommen hat.'“

------------------------------------

• Mehr Themen:

+++ Günther Jauch und Thomas Gottschalk: Blutiger Unfall bei TV-Dreh +++

+++ „Wer wird Millionär“: Kandidat packt aus – DAS fand Günther Jauch gar nicht witzig! +++

+++ Sophia Thomalla verrät bei „Wer wird Millionär“: Deshalb hat sie ihr pikantes Helene Fischer-Versprechen noch nicht eingelöst +++

-------------------------------------

„Das Erfolgsrezept ist das Simple“

Doch es wurde besser: Die Quote berappelte sich und die Sendung wurde einer der meistgesehen Formate weltweit. Doch was macht das Format aus?

+++ „Wer wird Millionär“: Spekulation um Böhmermann-Aktion – Kandidatin packt aus +++

Günther Jauch erklärt RTL: „Das Erfolgsrezept ist das Simple. Das absolut Simple, das sich ja auf dem Papier im Grunde gruselig liest. Da kommt einer, der setzt sich hin und das ist dann der Kandidat. Und dann stellt man dem eine Frage. Wenn er die dann richtig beantwortet, erhält er 50 Euro und die nächste Frage bekommt er dann doppelt so viel. Und am Ende geht es hoch bis zu einer Million. Wer das als Sendungsidee erfunden hat, der gehörte ja zu der Zeit, als die Engländer das das erste Mal probierten, eigentlich in die Wüste geschickt.“

Die richtige Antwort auf die Millionenfrage war „B: Hans im Glück“. Das Märchen beginnt mit den Worten: „Hans hatte sieben Jahre bei seinem Herrn gedient, da sprach er zu ihm 'Herr, meine Zeit ist herum, nun wollte ich gerne wieder heim zu meiner Mutter, gebt mir meinen Lohn.“ (mit mj)

 
 

EURE FAVORITEN