Weil die Eltern zu lange Raucherpause machten: Baby fährt allein mit Zug davon

In Frankreich haben Eltern ihr sieben Monate altes Baby im Zug zurückgelassen, um eine Zigarette am Bahnsteig zu rauchen (Symbolfoto).
In Frankreich haben Eltern ihr sieben Monate altes Baby im Zug zurückgelassen, um eine Zigarette am Bahnsteig zu rauchen (Symbolfoto).
Foto: Imago
  • In Frankreich sind Eltern bei einem Halt für eine Raucherpause aus dem Zug gestiegen
  • Im Abteil ließen sie ihr sieben Monate altes Baby zurück
  • Plötzlich fuhr der Schnellzug ohne Eltern weg – und mit dem Kind

Le Mens.  In Frankreich haben Eltern am Montagabend ihr sieben Monate altes Baby im Zug davon fahren lassen, weil sie ihre Zigarette zu Ende rauchen wollten. Der unglaubliche Vorfall habe sich bei einem Zwischenstopp des Schnellzuges TGV in der Stadt Le Mens ereignet, wie die Zeitung „Le Maine libre“ berichtet.

Demnach seien die 18 und 19 Jahre alten Eltern bei einem Halt in der Stadt ausgestiegen, während sie ihr Baby für eine Zigarettenpause im Zug unbeaufsichtigt ließen. Noch bevor sie aufgeraucht hatten, schlossen sich die Türen und der Zug fuhr los – mit dem Baby an Bord!

Paar reiste mit Zug hinterher

Laut dem Blatt sahen andere Fahrgäste das Kind alleine im Abteil sitzen und meldeten sich beim Schaffner, der umgehend die Polizei einschaltete. Wenig später sei das sieben Monate alte Kind den Beamten übergeben worden.

Das junge Paar war inzwischen mit dem nachfolgenden Zug ihrem Kind hinterhergereist. Am Abend kam es in der Stadt Anger nach einem Polizeiverhör zur Familienzusammenführung. Welche Konsequenzen die sorglose Aktion für die Eltern hat, ist nicht bekannt. (bekö)