Bombendrohung: Rathäuser in mehreren deutschen Städten evakuiert +++ Polizei mit Sprengstoffspürhunden im Einsatz

Rathäuser in mehreren deutschen Städten wurden am Dienstag evakuiert: Unter anderem in Augsburg gab es eine Bombendrohung.
Rathäuser in mehreren deutschen Städten wurden am Dienstag evakuiert: Unter anderem in Augsburg gab es eine Bombendrohung.
Foto: dpa
  • In mindestens sechs deutschen Städten gab es Bombendrohungen
  • Erstaunlich: Die Drohungen liefen nach dem immer gleichen Muster ab

In mehreren deutschen Städten sind am Dienstagmorgen Rathäuser evakuiert worden. Mindestens sechs Städte sind nach bisherigen Erkenntnissen betroffen: Augsburg, Kaiserslautern, Chemnitz, Göttingen, Neunkirchen und Rendsburg.

In Augsburg gab es nach einer Gewaltandrohung einen Großeinsatz der Polizei, das Rathaus wurde evakuiert, Straßenbahnlinien, die über den Rathausplatz fahren, wurden gestoppt.

Rathäuser evakuiert: Drohmail eingegangen

In Göttingen war das Rathaus gegen 9 Uhr komplett geräumt: „Es befinden sich aktuell keine Personen mehr im Gebäude“, hieß es von der Polizei. Eine Sprecherin fügte hinzu: „Alles ist abgesperrt, der Plan ist, das Gebäude mit Sprengstoffspürhunden zu durchsuchen.“

Nach Informationen der Polizei ging zuvor eine anonyme Bombendrohung ein. Die Straßen um das Rathaus wurden gesperrt, der öffentliche Personennahverkehr wurde weitläufig umgeleitet.

Gegen 10 Uhr gab die Polizei Entwarnung: Es sei nichts Gefährliches gefunden worden, so eine Polizeisprecherin.

Bombendrohung: Polizei mit Sprengstoff-Spürhunden im Einsatz

In Kaiserslautern sei eine Drohmail eingegangen, so ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte seien auch mit Sprengstoff-Spürhunden vor Ort.

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Der Bereich rund um das Rathaus sei weiträumig abgesperrt worden. Es gebe aber derzeit keine konkrete Bedrohungslage, erklärte der Sprecher. Die Maßnahmen würden vorsorglich durchgeführt.

Bombendrohung gegen Rathäuser: „Keine Person direkt benannt“

Auch in Neunkirchen im Saarland gab es einen großen Polizeieinsatz. Wie in Kaiserslautern soll es ebenfalls zuvor eine Drohmail gegeben haben. „Das Rathaus bleibt vorübergehend geschlossen“, so eine Sprecherin der Polizei. Auch eine Kita in der Nähe wurde geräumt.

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Kriminalhauptkommissar Gerd Molter sagte gegenüber der „Bild“: „Die Mail ging um 1.37 Uhr ein. An eine allgemeine Mailadresse des Rathauses. Es wurde keine Person direkt benannt oder bedroht. Wir wurden gegen 7.45 Uhr alarmiert.“

In Rendsburg lief die Drohung nach dem selben Muster wie in den anderen Städten ab: Auch hier kam in der Nacht eine Droh-Mail an. (dpa/pen)

 
 

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