Warum ein Österreicher 42 Mal in dieselbe Radarfalle tappte

Die neuen Blitzsäulen sind schon manchem Autofahrer zum Verhängnis geworden.
Die neuen Blitzsäulen sind schon manchem Autofahrer zum Verhängnis geworden.
Foto: Axel Heimken / dpa
Ein Österreicher ist an 42 Tagen hintereinander in denselben Blitzer gefahren. Er selbst bekam gar nicht mit, dass er zu schnell war.

Klagenfurt.  Ein Österreicher ist an 42 Tagen in Folge von demselben Blitzer erwischt worden – und musste dafür nun 3000 Euro Bußgeld bezahlen.

Der Bäcker Heimo Wallner (43) aus der Nähe von Klagenfurt sagte der „Süddeutschen Zeitung“, dass er jeden Morgen nach seiner Schicht gegen drei Uhr von der Bäckerei nach Hause fuhr. „Die Arbeitsstelle habe ich erst Anfang Februar angenommen und wusste nichts von dem Blitzer“, so der Temposünder. Er habe sich an die Geschwindigkeit von 50 Kilometer in der Stunde innerorts gehalten, jedoch ein Tempo-30-Schild vor einer Schule übersehen.

Erster Bescheid kam erst Wochen später

Warum ihm das Blitzen nicht aufgefallen ist? „Ich wurde mit einem dieser neuen Infrarotblitzer aufgenommen, die sieht man nicht. Ich wurde im März zum ersten Mal geblitzt, der erste Bußgeldbescheid kam aber erst Mitte Mai“, erklärt der Bäcker. Im übrigen verstehe er nicht, warum auch nachts um drei Uhr vor der Schule Tempo 30 gelte.

Wallner hätte zwar Einspruch gegen die Bußgeldbescheide einlegen können, aber das wäre seiner Einschätzung nach auch wegen der Anwaltkosten wohl teurer gewesen, als die 3000 Euro zu zahlen. Immerhin: „300 Euro haben sie mir freundlicherweise nachgelassen.“ (les)

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen