Vier Tote bei Schießerei im US-Bundesstaat Pennsylvania

Foto: Getty
Eine Woche nach dem Amoklauf in einer Grundschule in Newtown hat es im US-Staat Pennsylvania eine Schießerei mit vier Toten gegeben. Ein Mann hatte in einem Ort im Westen des US-Bundesstaats um sich geschossen und drei Menschen getötet. Dann lieferte er sich einen Schusswechsel mit der Polizei.

Washington. Bei einer Schießerei im US-Bundesstaat Pennsylvania sind am Freitag vier Menschen ums Leben gekommen, darunter der Schütze selbst. Er wurde während eines Feuergefechts von Polizisten getötet, wie die Zeitung "Pittsburgh Tribune-Review" online berichtete.

Demnach erschoss der Mann am Morgen in einer Kirche in der Ortschaft Frankstown im äußeren Westen des US-Bundesstaats zunächst eine Frau. Dann habe er einen Mann in dessen Wohnung getötet und anschließend auf offener Straße einen Autofahrer, dessen Fahrzeug er vor den Schüssen mit seinem Kleinlaster gerammt habe. Einer anderen Quelle nach soll eine der drei Personen in einer Kirche erschossen worden sein.

Wie es weiter hieß, lieferte sich der Schütze anschließend mit der Polizei eine Verfolgungsjagd, rammte einen der Streifenwagen und feuerte durch sein Autofenster wiederholt auf die Beamten. Schließlich sei er selbst von den Polizisten erschossen worden. Die Hintergründe seines Amoklaufs blieben zunächst unklar.

Der Amoklauf in Frankstown trifft mitten in die Debatte um ein schärferes Waffenrecht in den USA, die nach dem Massaker in einer Grundschule im Ort Newtown im Staat New York entbrannt ist. Ein 20-Jähriger hatte dort insgesamt 27 Menschen umgebracht, darunter 20 Kinder im Alter zwischen sechs und sieben Jahren. (dpa/rtr)

 
 

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