Video: Vater zwingt Sohn zur Schule zu joggen und treibt ihm mit dem Auto vor sich her – aus diesem Grund

Ein Vater aus den USA ließ seinen Sohn über einen Kilometer zur Schule joggen, trieb ihn mit dem Auto vor sich her. Das ist der Grund.

Roanoke.  Ist das die Aktion eines Rabenvaters oder einfach nur eine sinnvolle Erziehungsmaßnahme? Bryan Thornhill aus Roanoke im US-Bundesstaat Virginia ließ seinen Sohn Hayden über einen Kilometer zur Schule joggen. Dabei trieb er ihn mit dem Auto vor sich her – und postete ein Video davon auf Facebook.

Das Video ging in verschiedenen sozialen Netzwerken viral, Zeitungen wie die „Washington Post“ berichteten darüber. Bryan nennt die Aktion „altbewährte Erziehung.“ Denn der zehnjährige Hayden sollte durch das Rennen zur Schule diszipliniert werden. Was Hayden ausgefressen hatte?

Vater will Sohn mit Joggen disziplinieren

Der Junge habe sich im Schulbus gewalttätig verhalten, erklärt Bryan im Video. „Mein Sohn hat im Schulbus Kinder geärgert und darf drei Tage nicht mitfahren. Das toleriere ich nicht.“ Deshalb war er auf die Idee gekommen, seinen Sohn zu bestrafen, indem er ihn eine Woche lang zur Schule rennen ließ.

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Und die zweifelhafte Methode habe Wirkung gezeigt, versichert Bryan: „Seit er zur Schule laufen muss, hat sich sein Verhalten verbessert. Seine Lehrer haben das bestätigt.“ Bryan ist sich offenbar durchaus bewusst, dass manche Zuschauer des Videos ihn für seine strengen Erziehungsmethoden kritisieren werden.

Beim Sohn wurde ADHS diagnostiziert

„Manche werden das für Kindesmissbrauch halten“, sagt er. Doch er verteidigt seine Methode. Zum einen sei sie „gesund“, weil sein Sohn sich bewege, zum anderen lerne er so, Verantwortung für seine Handlungen zu übernehmen.

Eltern sollten generell darauf achten, nicht die Freunde ihrer Kinder sein zu wollen, sagt Bryan im Clip. Kinder bräuchten richtige Eltern. Davon ist der Vater überzeugt. Und hält seine Erziehungsmaßnahmen deshalb für sinnvoll. Bei seinem Sohn Hayden sei ADHS diagnostiziert worden, erzählte Bryan der „Washington Post“.

Doch er lasse nicht zu, dass die Krankheit „seinen Sohn definiert und einschränkt. Er wird Verantwortung für seine Taten übernehmen. Wir können unsere Handicaps im Leben nicht als Entschuldigung heranziehen.“ (leve)

 
 

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