Zensus 2022: Makaber! Amt will tote Frau befragen

Inflation: Was kann ich gegen den Preisanstieg tun?

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Wolgast. Makaberer Patzer beim Zensus 2022!

Ein Mann in Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern) erhielt im Rahmen des Zensus 2022 ein Schreiben vom Statistischen Amt seines Bundeslandes. Doch der Brief war nicht an ihn adressiert – sondern an seine verstorbene Frau.

Zensus 2022: Mann erhält Brief – er ist an seine tote Frau adressiert

Wie konnte das passieren? Rudi Breuer (89) aus Wolgast ist fassungslos. Schließlich ist seine Ehefrau Gisela bereits seit 27 Jahren tot.

Pietätlos sei das, so Breuer. „Deshalb habe ich mich auch telefonisch beschwert und von der Mitarbeiterin die Zusage erhalten, dass die Post beim nächsten Mal an mich geschickt wird.“

Zensus 2022: Auch zweiter Brief geht an die Verstorbene

Seine Weigerung zu antworten, hatte jedoch ein Nachspiel. Wie die Ostsee-Zeitung berichtet, flatterte kurz darauf eine Mahnung ins Haus – jedoch erneut adressiert an die verstorbene Gisela. Rudi: „Mein Anruf hatte also gar nichts bewirkt.“

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Leider kein Einzelfall, wie der Zensus-Fachbereichsleiter für Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Henry Lewerentz, erklärt: „In den meisten Fällen nutzen wir die Grundbucheintragungen als Quelle für die Zustelladresse. Manchmal sind die Eintragungen dort nicht aktuell, weil Änderungen im Grundbuch mit Kosten verbunden sind“.

Zensus 2022: Wolgaster bleibt stur

Rudi Breuer bleibt derweil eiskalt – und will auch auf den zweiten Brief nicht reagieren: „Der Brief ist ja nicht an mich gerichtet. Ich darf also die Formulare gar nicht ausfüllen“. (at)