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Würzburg: Gedenkfeier in Erinnerung an Opfer der Messerattacke „Trauer wird niemals enden“ +++ neue Details bekannt

Würzburg: Gedenkfeier in Erinnerung an Opfer der Messerattacke „Trauer wird niemals enden“ +++ neue Details bekannt

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Ein Tatort in Würzburg: Die Filiale der Kette Woolworth. Foto: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

In der Innenstadt von Würzburg ereignete sich am Freitagnachmittag ein unfassbares Drama. Drei Frauen starben, weitere Menschen wurden zum Teil lebensbedrohlich verletzt.

Ein 24-jähriger Somalier hatte mit einem Messer mehrere Menschen attackiert. Unklar ist noch, ob es ein islamistischer Terroranschlag in Würzburg war. Es gibt Indizien in diese Richtung, der Täter scheint jedoch auch psychisch labil gewesen zu sein.

Würzburg: Drei Frauen verlieren ihr Leben bei Messerattacke

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Die wichtigsten Infos aus Würzburg in Kürze:

  • In der Innenstadt von Würzburg hat es am Freitagabend einen brutalen Messerangriff gegeben
  • dabei sind laut Polizei drei Frauen im Alter von 24, 49 und 82 Jahren getötet worden
  • der Täter wurde von der Polizei angeschossen und verhaftet
  • der Angriff hat in einem Woolworth begonnen und ging in einer gegenüberliegenden Sparkasse weiter
  • der 24-Jährige Angreifer stammt aus Somalia und wohnte zuletzt in Würzburg
  • der Mann war in den vergangenen Monaten mehrmals psychisch auffällig, wurde erst vor wenigen Tagen eingewiesen
  • eine Zeugenaussage berichtet von „Allahu Akbar“-Rufen während der Tat
  • unfassbaren Mut bewiesen einige Würzburger Passanten, die sich dem Täter in den Weg stellten und möglicherweise eine noch größere Zahl an Opfern verhinderten
  • Derzeit wird ermittelt, ob ein islamistisches Motiv vorliegt oder ob der Täter psychische Probleme hatte

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27. Juni 2021

16.47 Uhr: Gedenkfeier in Erinnerung an Opfer der Messerattacke

Minutenlanges Glockengeläut: Bei einer Trauerfeier im Würzburger Kiliansdom haben viele Menschen den Opfern des tödlichen Messerangriffs von Freitag gedacht. Das Gewaltverbrechen habe die Menschen bis ins Mark erschüttert, sagte Würzburgs Bischof Franz Jung am Sonntag.

„Die Trauer um die verlorenen Menschen wird niemals enden“, sagte Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU). „Ich war vorgestern Abend gelähmt und erschüttert vor Entsetzen.“ Er warnte davor, andere Flüchtlinge in Sippenhaft zu nehmen für die Tat des Somaliers, dessen Motiv Ermittlern zufolge noch unklar ist.

12.25 Uhr: Kurdischer Asylbewerber hielt den Täter auf – alle Überlebenden außer Lebensgefahr

Mehrere Männer versuchten den Messerangreifer von Würzburg zu stoppen. Darunter war auch ein iranischer Kurde namens Chia Rabiei. Wie die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ berichtet, kam Rabiei selbst erst vor 17 Monaten als Asylbewerber nach Deutschland und mache aktuell einen Deutschkurs.

Der Kurde (42) habe beobachtet, wie der Attentäter auf eine Frau einstach, die auf einer Bank in ihr Handy schaute. Da habe er ihn verfolgt und mit seinem Rucksack und Kampfsportbewegungen versucht in Schach zu halten. Ein Video der Szene tauchte später im Netz auf. Später kamen auch weitere couragierte Männer dazu.

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Mittlerweile ist mehr über die Opfer des Messerstechers bekannt. Drei Frauen im Alter von 24, 49 und 82 Jahren starben. Alle befanden sich zum Tatzeitpunkt in der Woolworth-Filiale.

Zudem verletzte er einen Mann (57) leicht, eine 52-jährige Frau schwer. Vor dem Woolworth-Kaufhaus wurden außerdem ein Mädchen (11) und ein Jugendlicher (16) schwer verwundet. Kurz verletzte der Täter auf der Straße eine 26-Jährige leicht und stach dann auf eine 73-Jährige ein, die auf einer Bank saß. Zudem verletzte er eine 39-Jährige erheblich.

Alle Überlebenden sollen mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr schweben.

25. Juni 2021

15.17 Uhr: Polizeipräsident rekonstruiert die Bluttat von Würzburg

Der Polizeipräsident in Unterfranken rekonstruiert die Tat am Freitagnachmittag: Der Täter betrat gegen 17 Uhr ein Kaufhaus am Barbarossaplatz. Dort griff er nach einem Messer aus der Auslage und stach auf eine Verkäuferin ein. Diese starb noch vor Ort an ihren Verletzungen. Danach tötete er zwei weitere Frauen in dem Kaufhaus und verletzte mit dem Messer mehrere Menschen.

Um 17.04 Uhr sei der Notruf eingegangen. Zwei Minuten später waren Polizeikräfte vor Ort, Menschen hatten den Angreifer bis dahin schon in die Enge getrieben. Die Polizei schoss dem Mann, der noch das Messer in der Hand hielt, in den Oberschenkel.

Die 300 eingesetzten Einsatzkräfte konnten ihn so überwältigen und festnehmen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand danach nicht mehr. Auch er schließt einen Zweittäter oder andere Mittäter aus.

15.12 Uhr: Motiv des Angreifers müsse nun ermittelt werden

Wie Herrmann betont, gehen die Ermittler derzeit von einem Einzeltäter aus. Nun solle geklärt werden: Was war sein Motiv? „Wir müssen schauen, wie stark der islamistische Hintergrund ist“, so der Innenminister. Die Psyche des Täters müsse ebenfalls noch überprüft werden. Noch gibt es dahingehend keine Erkenntnisse.

Von den mindestens fünf Schwerverletzten des Messerangriffs kämpfen nach Herrmanns Angaben immer noch mehrere Menschen um ihr Leben. Er hoffe und bete, dass diejenigen, die in Lebensgefahr seien, wieder genesen könnten.

15.10 Uhr: Pressekonferenz live – Innenminister Herrmann spricht sein Beileid aus

Joachim Herrmann, Bayerns Innenminister, zeigt sich sehr betroffen von der Tat: „Wir sind sehr geschockt und tief erschüttert über dieses schreckliche Verbrechen“. Es sei „unbegreiflich und unfassbar“. Die Gedanken sind bei den Toten, Angehörigen und Verletzten.

14.58 Uhr: Anwalt des Angreifers sagt, islamistisches Motiv sei nicht erkennbar

Nach der Messerattacke mit drei Toten in Würzburg ist Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter erlassen worden. Dieser laute auf dreifachen Mord und sechsfachen versuchten Mord, sagte der Pflichtverteidiger des verdächtigen Somaliers, Hanjo Schrepfer, am Samstag in Würzburg. Sein Mandant solle noch am Samstag in ein Gefängnis in Untersuchungshaft überstellt werden. Er sei haftfähig trotz einer Beinschussverletzung.

Nach Gesprächen mit dem 24-Jährigen könne er bisher kein islamistisches Motiv erkennen. „Offiziell hat er sich noch nicht zur Sache eingelassen“, sagte Schrepfer.

13.10 Uhr: Anzeichen für islamistischen Terroranschlag in Würzburg verdichten sich

Nach der Messerattacke in Würzburg gibt es Hinweise auf ein islamistisches Motiv des Angreifers. Allerdings schließen die Ermittler nach wie vor auch eine psychische Erkrankung als Hintergrund der Tat nicht aus.

Aus Sicherheitskreisen hieß es am Samstag, der mutmaßliche Täter habe bei seiner Vernehmung eine Äußerung gemacht, die auf religiösen Fanatismus schließen lasse. Hinweise auf Kontakte zu militanten Salafisten gibt es dem Vernehmen nach bisher jedoch nicht.

Die Bild meldet, dass die Polizei in einer Mülltonne des Obdachlosenheims, in dem der Täter gelebt hatte, ISIS-Propagandamaterial gefunden habe. Zudem soll er während der Messer-Attacke „Allahu Akbar“ gerufen haben. Wie zudem der „Spiegel“ berichtet, soll der 24-Jährige unmittelbar nach seiner Tat ausgesagt haben, dass er mit dem Angriff seinen „Dschihad“ verwirklicht habe.

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Der Angreifer soll 1997 in der somalischen Hauptstadt Mogadischu geboren sein. Er kam 2015 nach Deutschland. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur erhielt der Somalier subsidiären Schutz.

12.15 Uhr: Söder kündigt Trauerbeflaggung in Bayern an

Die Frage nach dem Motiv für die tödliche Messerattacke eines Mannes in Würzburg steht am Tag danach im Mittelpunkt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bezeichnete die Bluttat am Samstag als Amoklauf. Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) wollte einen islamistischen Anschlag nicht ausschließen. Aber auch der Geisteszustand des mutmaßlichen Täters spielt eine Rolle: War der 24-Jährige aus Somalia bei dem Angriff am Freitagnachmittag geistig verwirrt oder ist er gar psychisch krank?

Fest steht: Der Täter tötete mindestens drei ihm offensichtlich unbekannte Menschen und verletzte fünf schwer – zwei davon lebensbedrohlich. Zudem gab es zwei Leichtverletzte, die laut Polizei nicht mehr im Krankenhaus sind.

Ministerpräsident Söder kündigte für Bayern Trauerbeflaggung an. „Die Ereignisse sind unfassbar und schockierend“, sagte er in Nürnberg. Besonders dankte Söder den Bürgern, die am Freitag versucht hätten, den Täter zu stellen und in Schach zu halten: „Das war ein ganz beeindruckendes Engagement.“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußerte sich „erschüttert“ über die Ereignisse. „Der Täter hat mit äußerster Brutalität gehandelt. Für diese menschenverachtende Tat wird er durch den Rechtsstaat zur Verantwortung gezogen.“ Ganz Deutschland trauere mit den Angehörigen der Opfer.

In der Universitätsstadt herrschte auch am Tag danach Entsetzen. Menschen stellten in der Nähe des Tatorts brennende Kerzen in Gedenken an die Opfer auf.

Welchen Aufenthaltstitel der Migrant in Deutschland hat, war am Samstag noch unbekannt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge darf sich nach Aussagen eines Sprechers aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zu Einzelfällen im Asylverfahren äußern.

8.45 Uhr: Zwei Verletzte in akuter Lebensgefahr ++ „Er hat ne Frau grad erstochen!“

Noch gibt es kaum neue Informationen nach dem furchtbaren Messer-Amoklauf. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung sollen sich zwei Menschen in „akuter Lebensgefahr“ befinden. Somit ist zu befürchten, dass die Todeszahl von aktuell drei Menschen noch ansteigen könnte.

Unter den Verletzten seien laut der Zeitung auch Menschen, die den Angreifer stoppen wollten. Eine Gruppe von mutigen Würzburgern konnten den Mann hinterher einkreisen und in Schach halten, bis die Polizei ihn dann nach einem Schuss in den Oberschenkel überwältigen konnte.

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Bei der Festnahme bildete sich eine Menschenansammlung um den am Boden liegenden Angreifer, der von den Polizisten mit Handschellen gesichert wurde. Man hört aufgebrachte Stimmen auf einem Video der Szene, das im Netz geteilt wird. Ein Mann sagt: „Er hat ne Frau grad erstochen, der Hurensohn!“

25. Juni 2021

21.45 Uhr: Täter wählte Opfer wahllos aus ++ Herrmann bestätigt: „Auch kleiner Junge dabei“ – Elternteil kam wohl ums Leben

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat auf Nachfrage von Journalisten in Würzburg bestätigt: Die Opfer wurden vom Täter wohl wahllos ausgewählt. Es sollen hauptsächlich Frauen gewesen sein. Auch ein kleiner Junge befindet sich nach Angaben des Innenministers unter den Opfern.

Wie die „Main Post“ berichtet, ist der Fall besonders tragisch. So soll ein Elternteil des Jungen bei dem Messerangriff ums Leben gekommen sein. Die Zeitung beruft sich dabei auf Innenminister Herrmann.

Im Woolworth soll es vor der Tat zu einem Streit zwischen dem Täter und einer Verkäuferin gekommen sein.

Außerdem ist auch ein neues Detail über den Täter bekannt geworden: Er soll zuletzt in einer Obdachlosenunterkunft gelebt haben.

21.05 Uhr: Täter holte sich Messer möglicherweise im Woolworth selbst

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte bereits erklärt, dass der Angriff ein einem Woolworth-Kaufhaus gestartet hatte. Laut „Bild“-Informationen hatte der 24-jährige Angreifer sich auch dort das Messer besorgt und zuvor noch eine Mitarbeiterin gefragt, wo er die Messer finden könne. Daraufhin soll er wahllos auf Kunden eingestochen haben.

21.00 Uhr: Söder und Laschet mit Statements auf Twitter: Großer Respekt für mutige Würzburger

CSU-Chef Markus Söder dankte auf Twitter dem beherzten Eingreifen „vieler Bürger, die sich dem mutmaßlichen Angreifer entschlossen entgegenstellten“ und den Rettungskräften für ihren Einsatz.

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Auch CDU-Vorsitzender und Kanzlerkandidat Armin Laschet reagierte auf Twitter. Der fühle „besonders mit den Familien der Toten und hoffe auf eine baldige Genesung der Verletzten“ und dankte ebenfalls den Rettungskräften für ihren schnellen Einsatz. Wie Söder gelte auch laut Laschet allen Bürgern „großer Respekt“, die sich dem Angreifer in den Weg gestellt hatten.

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20.40 Uhr: Herrmann berichtet von „unglaublicher Brutalität“ ++ Täter erst vor wenigen Tagen eingewiesen ++ offenbar „Allahu Akbar“-Rufe

Innenminister Herrmann (CSU) spricht nun über die Messerattacke in Würzburg. Diese habe zunächst im Kaufhaus Woolworth begonnen und sei anschließend in gegenüberliegender Sparkasse weitergegangen. „Nach gegenwärtigem Stand haben wir leider drei Tote zu beklagen“, dazu fünf Schwerstverletzte, bei denen nicht bei allen sicher sei, dass sie auch überleben werden. Dazu gibt es weitere Verletzte.

Herrmann lobte den raschen Polizeieinsatz. Der Täter sei durch einen Oberschenkeldurchschuss gestoppt worden. Er befindet sich im Krankenhaus und wird vernommen. Der Täter lebe seit 2015 in Würzburg. In den vergangenen Monaten sei er immer wieder durch Gewalttätigkeiten aufgefallen, vor allem psychisch. Erst vor wenigen Tagen sei er in eine psychiatrische Behandlung eingewiesen worden.

Eine Zeugenaussage aus dem Kaufhaus berichtet, dass der Täter mit „unglaublicher Brutalität“ auf die Opfer eingestochen habe und dabei „Allahu Akbar“ gerufen haben soll. Die Zeugenaussage müssen nun geklärt werden.

Aktuell würden die Wohnräume des Täters durchsucht. Herrmann bedankte sich bei den Notärzten und Rettungskräften für ihren Einsatz. Zeugen des Angriffs könnten sich weiter bei der Polizei melden. „Wir müssen jetzt hoffen und beten, dass die Schwerstverletzen überleben“, so Herrmann. Die Polizei müsse nun das Umfeld und das Motiv des Täters klären. Herrmann lobte zudem die Zivilcourage der Würzburger, die den Täter möglicherweise von weiteren Angriffen abhielten: „Ich bin da sehr dankbar für, aber was geschehen ist, ist schrecklich.“

Polizeipräsidenten Gerhard Kallert erklärte, der Festgenommene habe bereits erste kürzere Angaben zur Tat gemacht. Die vorherigen Taten, durch die der Mann bereits auffällig geworden waren, stünden nicht in Verbindung mit Islamismus.

20.25 Uhr: Stellungnahme von Bayerischen Inneminister Herrmann erwartet

Der Innenminister von Bayern, Joachim Herrmann (CSU), soll in Kürze gemeinsam mit dem unterfränkischen Polizeipräsidenten Gerhard Kallert über den aktuellen Stand informieren.

20.20 Uhr: Polizei bestätigt drei Todesopfer +++ erste Informationen über Täter bekannt

Die Polizei gibt erste Informationen über den Täter bekannt. Demnach sei ein 24-jähriger Somalier als Angreifer identfziert.

Außerdem bestätigte die Polizei: Drei Menschen kamen zu Tode, mehrere wurden zum Teil schwer verletzt.

Der Mann sei durch eine Polizeikugel getroffen worden, er befinde sich jedoch nicht mehr in Lebensgefahr.

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20.05 Uhr: Polizei gibt erste Pressekonferenz: Zahl der Opfer weiter unklar

Die Polizei informiert auf Twitter über den aktuellen Stand. Demnach sei in der Zentrale gegen 17 Uhr die Information über einen Messerangriff am Barbarossaplatz eingegangen. Umgehend sei man mit starken Kräften vor Ort gewesen. Nach einem Messerangriff sind mehrere Verletzte und Todesopfer zu beklagen. Über eine genaue Zahl ist weiterhin nichts bekannt. Auch über den Täter selbst gibt es bislang keine Informationen.

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Der Täter sei dann durch Schusswaffengebrauch gestoppt worden. Es gebe weiterhin keine Hinweise auf weitere Täter, akute Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht.

20.00 Uhr: „Bild” berichtet von Kind (10) unter den Opfern ++ Innenminister Herrmann auf dem Weg nach Würzburg

Die „Bild” berichtet, dass unter den Verletzten auch ein zehnjähriges Kind sei. Das ist allerdings noch nicht bestätigt.

Weiter soll der bayrische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) soll laut Informationen des Blatts auf dem Weg nach Würzburg sein. Auch die Deutsche Presseagentur berichtet, dass Herrmann sich noch am Abend aus Würzburg zum Vorfall äußern will.

19.50 Uhr: Politiker reagieren schockiert auf Gewalttat in Würzburg: „Grauenvoll!“

Mehrere Politiker haben inzwischen auf die Gewalttat in Würzburg reagiert. Unter anderem der Thüringer CDU-Chef Mario Voigt. Er schrieb auf Twitter: „Grauenvoll, was in Würzburg passiert! Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Angehörigen!“ Auch Parteikollegin Karja Leikert gab an, sie sei „schockiert über die furchtbare Tat“.

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Grünen-Chefin Katrin Göring-Eckardt erklärte, ihre Gedanken seien bei den Opfern und Angehörigen. „Vielen Dank an die Einsatzkräfte & alle Menschen, die den Täter gestoppt haben!“

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19.25 Uhr: Mehrere Passanten stellten sich Messer-Angreifer in den Weg

Die Zahl der Verletzten und Toten in Würzburg ist noch nicht offiziell bekanntgegeben. Doch sie wäre vielleicht noch höher ausgefallen, wenn sich nicht unzählige Passanten in der Fußgängerzone dem mutmaßlichen Täter in den Weg gestellt hätten. Videos zeigen, wie eine ganze Menschentraube den Angreifer umringt, ihn mit Stühlen und einem Besen attackiert und damit in Schach hält, bis ein Polizeiwagen eintrifft.

19.15 Uhr: Polizei bestätigt: Auch Todesopfer in Würzburg

Nun hat die Polizei auf Twitter bestätigt: „Es sind mehrere Verletzte und auch Todesopfer zu beklagen“.

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Die Polizei ist demnach weiter mit vielen Einheiten in der Innenstadt von Würzburg zugegen. Auch der Schusswaffeneinsatz gegen den Angreifer ist nun bestätigt.

19.05 Uhr: Mutmaßlicher Angreifer offenbar angeschossen – Polizei: Keine Gefahr mehr

Die Polizei hat auf Twitter mitgeteilt, dass ein Tatverdächtiger festgenommen worden sei. Es gebe keine Hinweise auf einen weiteren Täter, Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht.

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Laut „BR“-Bericht soll der Angreifer angeschossen worden sein. Auch die „Bild” berichtet davon, dass der Täter durch einen Schuss ins Bein gestoppt worden sei.

19.00 Uhr: Polizei bittet darum keine Bilder und Videos zu teilen

Die Polizei bittet darum, keine Bilder und Videos der Tat zu verbreiten und die Privatsphäre der Opfer zu respektieren. „Bitte haltet euch mit Mutmaßungen zurück“, teilte die Polizei mit.

Auch Grünen-Politiker Sebastian Hansen aus Bayern rief auf Twitter dazu auf, nicht zum Bereich Juliuspromenade/Barbarossaplatz zu gehen und keine Gerüchte zu verbreiten.

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18.50 Uhr: Möglicherweise mehrere Verletzte und Tote

Die „Bild” schreibt zudem von drei Toten und sechs Verletzen in Folge des Angriffs. Die „MainPost“ berichtet ebenfalls von drei Toten und mindestens sechs Schwerverletzten und beruft sich auf Polizeikreise. Offiziell bestätigt sind diese Meldung allerdings noch nicht.

18.43 Uhr: Polizei-Großeinsatz in Würzburg: Polizei appelliert, Gebiet zu meiden

In der Innenstadt von Würzburg läuft derzeit ein Großeinsatz der Polizei. Darüber informiert die Polizei auf Twitter. Zu den Hintergründen will diese jedoch noch nichts sagen. Laut der „Bayrischer Rundfunk“ gibt es in der Stadt Gerüchte über einen Amoklauf. Davon berichten ebenfalls die MainPost und Bild. Auf Twitter heißt es, dass der Bereich um den Barbarossaplatz gesperrt sei. Die Polizei forderte die Menschen auf, das Gebiet zu meiden.

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(red mit dpa)