Wissenschaft: Taucher entdecken Schiffswrack in der Ostsee – es könnte zu diesem legendären Schatz führen

Taucher haben in der Ostsee ein Schiffswrack gefunden, dass Hinweise auf einen legendären Schatz liefern könnte. (Symbolbild)
Taucher haben in der Ostsee ein Schiffswrack gefunden, dass Hinweise auf einen legendären Schatz liefern könnte. (Symbolbild)
Foto: imago images / Cavan Images

Grandioser Fund in der Ostsee!

Es zählt zu einem der größten Schätze, die während der Nazi-Zeit in Deutschland verloren gegangen sind. Schon seit 80 Jahren suchen nicht nur Hobby-Schatzsucher, sondern auch die Wissenschaft auf nach dem verloren gegangenen Prunkstück.

Eine letzte Spur führt in das Jahr 1942, nach Königsberg. Drei Jahre später wird das Schloss wegen der drohenden Kriegsniederlage evakuiert. Seitdem fehlt von dem Schatz jede Spur. Ein Fund in der Ostsee könnte nun neue Hinweise auf den Verbleib liefern.

Wissenschaft: Das legendäre Bernsteinzimmer verschollen

Die Rede ist natürlich vom sagenumwobenen Bernsteinzimmer. Der Raum mit Wandverkleidung und Möbeln aus Bernsteinelementen gilt als unbezahlbar. Er wurde 1716 vom preußischen König an den russischen Zaren geschenkt. Bei Sankt Petersburg wurde das Bernsteinzimmer 1941 von den Nazis als Kriegsbeute geraubt und ein Jahr später im Königsberger Schloss ausgestellt. Nach der Evakuierung verliert sich seine Spur.

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Um das Bernsteinzimmer ranken sich zahlreiche Mythen und Theorien. Selten tauchen einzelne Stücke des Zimmers auf dem Schwarzmarkt auf. Hunderte Orte wurden bereits im Zusammenhang mit dem wertvollen Schatz genannt und untersucht – ohne Erfolg. Nun könnte der Fund einiger polnischer Taucher in der Ostsee mehr Licht ins Dunkel bringen.

Sie haben nach eigenen Angaben das Wrack des Frachtschiffs „Karlsruhe“ entdeckt. Es wurde 1945 versenkt, damals waren viele Ostpreußen-Flüchtlinge an Bord. „Wir sind praktisch sicher, dass es sich um die ‚Karlsruhe‘ handelt“, sagte Taucher Lukasz Piotrewicz am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Dies ergebe sich aus der Position und der Form des Schiffs sowie aus erkennbaren Details wie dem Schornstein und der Schraube. Noch fehlt allerdings die Genehmigung der polnischen Meeresbehörde, Gegenstände zu bergen. Spätestens dann würde Klarheit bestehen. An Bord machten die Taucher Militärfahrzeuge, Porzellan und viele Kisten mit unbekanntem Inhalt aus. Wie die „Karlsruhe“ mit dem Bernsteinzimmer in Verbindung steht?

Schiffswrack soll Hinweise liefern

Nach Angaben der Taucher könnte der Fund der „Karlsruhe“ möglicherweise Aufschluss über den Verbleib des legendären Prunk-Zimmers geben. Schließlich war es zuletzt in Königsberg gesichtet worden.

Laut der polnischen Nachrichtenagentur PAP verließ das Dampfschiff am 12. April 1945 den Hafen Pillau bei Königsberg (Kaliningrad). Am nächsten Tag wurde der Schiffskonvoi, in welchem das Frachtschiff unterwegs war, von sowjetischen Fliegern bombardiert und versenkt.

Das Wrack liegt in 88 Meter Tiefe, mehrere Dutzend Kilometer nördlich des Hafenortes Ustka. Die Sucharbeit der Taucher hätte ein Jahr gedauert, sagte Piorewicz. Wenn die Taucher die Genehmigung zur Bergung erhalten wird sich zeigen, ob sich die Mühe gelohnt hat.

Sensationsfund in der Antarktis

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(dav)

 
 

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