Wissenschaft: Wunderbauwerk immer rätselhafter – DAS wird jetzt über Stonehenge bekannt

Das sind die 5 größten Mythen der Archäologie
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Die meisten Deutschen verbinden mit Stonehenge wohl etwas mystisches. Für die Wissenschaft ist der Ort etwas besonderes.

Nun haben Wissenschaftler neue Erkenntnisse um das Wunderbauwerk Stonehenge gewonnen.

Wissenschaft: Wunderbauwerk wird immer rätselhafter

Rund um das Bauwerk Stonehenge ranken sich viele Mythen. Die Wissenschaft versucht, diese aufzuklaären. Anscheinend haben sie da aber noch viel zu tun. Denn jetzt haben Wissenschaftler eine Erkenntnis gewonnen, welche das Stonehenge noch rätselhafter macht.

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Infos rund um Stonehenge:

  • Stonehenge ist ein vor über 4000 Jahren errichtetes Bauwerk
  • Es befindet sich in der Nähe von Amesbury
  • Das Bauwerk besteht aus einem ringförmigen Erdwall, in dessen Innerem sich verschiedene, um den Mittelpunkt gruppierte Formationen aus bearbeiteten Steinen befinden
  • Die Steine nennt man Megalithen

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Demnach könnte es sein, dass das steinzeitliche Monument jahrhundertelang an einem anderen Ort gestanden hat, bevor es in der Nähe von Amesbury (England) errichtet wurde.

Wissenschaft: Stand Stonhenge früher an einem anderen Ort?

Unumstritten ist, dass die als Megalithen bezeichneten riesigen Felsblöcke in Stonehenge aus einem Steinbruch im Südwesten von Wales stammen. Die sogenannten Blausteine wurden also in jedem Fall rund 225 Kilometer Luftlinie weit transportiert.

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Den Wissenschaftlern zufolge wurden nun ganz in der Nähe des Steinbruchs Spuren entdeckt, die auf eine ähnliche Anlage hindeuten, wie sie seit etwa 5000 Jahren in der englischen Grafschaft Wiltshire steht. Allerdings wurden hier die Steine entfernt.

Der Graben, der den Steinkreis von Waun Mawn einst umgab, entspricht mit 110 Metern zudem genau dem Radius des Grabens in Stonehenge. Beide Kreise sind auf den Sonnenaufgang zur Sommersonnwende ausgerichtet.

Wissenschaft: Forscher machen neue Entdeckung

Die Archäologen entdeckten nun bei der Anlage in Wales eine ganze Reihe von ehemaligen Löchern, die genau auf die Stonehenge-Megalithen passen – in einem Fall sogar „wie ein Schlüssel ins Schlüsselloch“, so ein Wissenschaftler.

Datierungen aus dem Steinbruch ergaben zudem, dass die Stonehenge-Felsblöcke Jahrhunderte vor der Errichtung des weltberühmten Monuments herausgebrochen wurden – zeitgleich mit der Errichtung des Steinkreises von Waun Mawn.

Bereits vor rund 100 Jahren hatte der Geologe Herbert Thomas vermutet, dass die Megalithen von Stonehenge schon Teil eines früheren Heiligtums in Wales waren. Nun scheint sich diese Theorie zu bestätigen. „Ich forsche seit 20 Jahren über Stonehenge und das ist wirklich das Aufregendste, was wir jemals gefunden haben“, so Mike Parker Pearson – leitender Archäologe der Untersuchung – vom University College London. Eins bleibt aber sicher: Die Rätsel rund um Stonehenge werden nicht weniger – und die Arbeit für die Wissenschaft nicht weniger. (gb mit dpa)

 
 

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