Wissenschaft: Seltenes Tier entdeckt! DAS hast du sicher noch nicht gesehen

Diese Entdeckung auf den Galapagos-Inseln versetzt Wissenschaftler in Verzückung.
Diese Entdeckung auf den Galapagos-Inseln versetzt Wissenschaftler in Verzückung.
Foto: imago images

Unglaublich, was den Biologen hier vor die Linse gewatschelt ist!

Die Galapagos-Inseln sind in der Wissenschaft zwar für ihre artenreiche Tier- und Pflanzenwelt bekannt, doch so einen Pinguin haben selbst die Experten noch nie gesehen.

Wissenschaft macht verrückte Entdeckung – dieses Tier ist EXTREM selten

Üblicherweise tragen die Galapagos-Pinguine so wie viele ihrer Artgenossen den typischen Frack, also schwarzes Fell mit einem großen weißen Fleck am Bauch.

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Der nun entdeckte Pinguin trägt statt Frack allerdings eher einen weißen Smoking!

Sein weißes Fell ist ein absolutes Novum auf den Galapagos-Inseln. Doch wieso dieser neue Stil? Die ungewöhnliche Farbe könnte auf einen Gendefekt zurückzuführen sein, teilten die Wissenschaftler am Donnerstag bei Twitter mit.

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Der Galapagos-Pinguin:

  • Diese Brillenpinguin-Art kommt nur auf den Galapagos-Inseln vor
  • Die Art ist vom Aussterben bedroht: Im Jahr 2004 gab es nur noch rund 1200 lebende Tiere
  • Sie werden zwischen 48 und 53 Zentimeter groß und bringen bis zu 2,5 Kilo auf die Waage
  • Bis zu 90 Sekunden können die Galapagos-Pinguine unter Wasser tauchen, dabei gelangen sie in Tiefen von bis zu 15 Metern
  • Auf ihren Beutezügen jagen sie Fische, am liebsten verspeisen sie Heringsarten wie Sardinen und Sardellen

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Es könnte sich dabei um sogenannten Leukismus handeln. Dieser Gendefekt verursache einen „teilweisen Verlust der Pigmentierung im Gefieder, während die Augenfarbe im Gegensatz zu der von Albinos normal bleibt.“

Auch diese Tiere mit ungewöhnlicher Fell- und Hautfarbe haben Experten dort gesichtet

Der Frackträger ist nicht das einzige Tier mit ungewöhnlicher Färbung auf den Galapagos-Inseln: Wissenschaftler hatten dort zuvor bereits Fälle von Leukismus oder Albinismus bei Haien, Eidechsen, Hummern und Finken entdeckt.

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Erspäht hatte den ungewöhnlichen Pinguin ein Guide während einer Tour mit Touristen über die Hauptinsel Isabela.

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Diese Probleme setzen den Pinguinen zu

Zwar sind die Galapagos-Pinguine noch immer vom Aussterben bedroht, ihr Bestand hat sich allerdings von zwischenzeitlich nur noch rund 500 Tieren in den 1980er Jahren auf 1200 Exemplare wieder mehr als verdoppelt.

Neben der zunehmenden Verschmutzung der Meere machen Vulkanausbrüche und veränderte Strömungen der Population immer wieder zu schaffen. Seit 1979 gehören die Galapagos-Inseln zum Unesco-Weltnaturerbe. (vh/mit dpa)

 
 

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