Wissenschaft: Forscher außer sich – weil sie diese bahnbrechende Entdeckung gemacht haben

Wissenschaft: Forscher können nicht fassen, was sie entdeckt haben. (Symbolbild)
Wissenschaft: Forscher können nicht fassen, was sie entdeckt haben. (Symbolbild)
Foto: imago images / ZUMA Wire

Was sie entdeckt haben, können sie selbst nicht fassen. Denn die Forscher haben einen bahnbrechenden Fund gemacht, der die Wissenschaft zu einer völlig neuen Sichtweise bringt. Doch gilt es zunächst noch - wie so oft in der Wissenschaft -, weitere Indizien für die Entdeckung zu gewinnen.

Wissenschaft: Forscher machen bahnbrechende Entdeckung und sind außer sich

Schon lange spekulieren Forscher darüber, ob es Leben jenseits der Erde gibt. Mögliche Anzeichen für Lebewesen auf einem erdähnlichen Planeten, der Venus, gab es bereits vor Jahrzehnten. Nun sind die Forscher in ihrer Arbeit ein deutliches Stück weiter gekommen.

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Eine Erklärung für ständig verändernde, dunkle Flecken in den Wolken der Venus hatten die Forscher bislang nie. Nun haben aber gleich zwei Forscherteams unabhängig voneinander das Gas Phosphon in den Wolkenschichten der Venus nachgewiesen. Und dies ist tatsächlich ein entscheidender Hinweis für außerirdisches Leben, wie das Online-Portal „Tagesschau“ berichtet.

Denn Phosphon kann in der Natur nicht ohne Weiteres entstehen. Zwar können Naturphänomene wie Blitze oder Vulkanausbrüche die Gasproduktion auslösen - allerdings nicht in den nachgewiesenen Mengen. Für die Forscher ist die Entdeckung also Grund zur Annahme, dass es Leben auf der Venus geben könnte. Für Lebewesen, die auf Sauerstoff angewiesen sind, ist Phosphon giftig; für Lebewesen, die ohne Sauerstoff auskommen, kann es hingegen wichtig sein.

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Möglicherweise leben also schwebende Mikroorganismen in den Wolkenschichten der Venus. Das würde bedeuten, dass sie einen Weg gefunden haben, mit bis zu 90 Prozent Schwefelsäuregehalt in den Wolkentröpfchen leben zu können. Die Entdeckung der Forscher ist allerdings noch keineswegs sicher.

Weitere Forschung erforderlich

Bereits im Juni 2017 stieß ein Teleskop auf Phosphon in den Venuswolken. Im März 2019 bestätigte ein ALMA-Teleskopverbund der Europäischen Südsternwarte in Chile die Entdeckung. Er stellte sogar überraschend große Phosphin-Vorkommen fest. Nun wiesen die Forscherteams das Gas mithilfe von Radioteleskopen nach.

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Das ist die Venus:

  • Im Sonnensystem innerer Nachbar der Erde
  • 40 Millionen Kilometer von Erde entfernt
  • Ähnelt in den Hauptparametern der Erde: Größe, Masse, Dichte sowie innerer Aufbau - Auch Schwerkraft ist nahezu ähnlich
  • Physikalisch die kleinere Zwillingsschwester der Erde

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Tatsächlich können aber lediglich Raumsonden feststellen, ob es Leben auf der Venus gibt. Und so plant Russland im Jahr 2026 oder 2031 seine Venusflüge fortzusetzen. Die Sonde Venera-D könnte dann auch einen Ballon oder ein solarbetriebenes Fluggerät in die obere Venusatmosphäre schicken, um nachzuschauen, ob die Venus-Mikroben tatsächlich existieren, schreibt die „Tagesschau“. (nk)

 
 

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