Wissenschaft: Archäologen entdecken Mumie – DIESES Detail ist außergewöhnlich

Wissenschaft: Forscher entdecken eine Mumie, die etwas Seltsames im Mund hat. (Archivbild)
Wissenschaft: Forscher entdecken eine Mumie, die etwas Seltsames im Mund hat. (Archivbild)
Foto: Ägyptisches Ministerium für Tourismus und Altertümer/dpa; IMAGO / Dominik Bund (Montage: DER WESTEN)

Außergewöhnlicher Fund in der Wissenschaft! Archäologen haben in Ägypten gegraben und eine etwa 2000 Jahre alte Mumie entdeckt. Ein Detail des Leichnams ist sehr seltsam.

Wie haben die Menschen vor Tausenden von Jahren gelebt? Wie unterscheiden sie sich von uns? Das sind Fragen, die die Wissenschaft beschäftigen. Durch das Auffinden von Mumien erlangen die Forscher immer mehr Informationen.

Wissenschaft: Sonderbare Zunge an Mumie entdeckt

Auch bei diesem Fund in der Nähe der Stadt Alexandria. In einem Tempel von Taposiris Magna fand ein Team von Forschern aus der Dominikanischen Republik und Ägypten 16 in Stein geschlagene Gräber vor, teilt das ägyptische Ministerium für Altertümer mit.

Und in einem der Gräber lag eine Mumie, die etwas Sonderbares im Mund hatte. Eine goldene Zunge! In der schlecht erhaltenen Mumie befand sich ein „in Blattgold eingewickeltes Amulett in Form einer Zunge“.

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Das ist eine Mumie:

  • Unter Mumien versteht man die Überreste von Tieren oder Menschen
  • Die Körper wurden durch physikalische oder chemische Gegebenheiten vor der natürlichen Verwesung bewahrt
  • Menschen können dieses Verfahren selbst künstlich herstellen, das nennt man „Mumifizierung“
  • Vor allem in Ägypten wurden viele Mumien entdeckt
  • Sie liegen zum Teil in Sarkophagen oder in Särgen
  • Die Mumien von Pharaonen wurden in Grabkammern beigesetzt
  • Mumien von einfachen Ägyptern wurden in vergangenen Jahrhunderten oft zu Wunder-Arzneimitteln verarbeitet

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Die Amulette seien den Verstorbenen bei der Einbalsamierung in den Mund gesteckt worden, „um sicherzustellen, dass sie im Jenseits sprechen können“, erklärt das Ministerium.

So sollen die Toten mit dem dort herrschenden Gott Osiris kommunizieren können. Der Mythos des Gottes ist mehr als 4000 Jahre alt. Osiris wurde nach der Legende von seinem Bruder Seth getötet, aber von seiner Frau Isis wieder zum Leben erweckt. Ihr gemeinsamer Sohn Horus wurde der erste Pharao Ägyptens.

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Wissenschaft: Weitere Mumien entdeckt

Neben der Mumie mit der vergoldeten Zunge fanden die Forscher noch zwei weitere besondere Exemplare. Bei einer sei das Leinentuch mit goldenen Bildnissen von Osiris dekoriert gewesen. Die zweite habe eine mit Hörnern und mit einer Kobra verzierte Krone und eine Kette mit einem Anhänger in Form eines Falkenkopfes getragen.

Die Wissenschaft geht davon aus, dass damit der Gott Horus, Sohn von Isis und Osiris, dargestellt werden sollte. (ldi/dpa/afp)

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