Wissenschaft: Als ein Fotograf IHN sieht, ist er völlig aus dem Häuschen – „Eigentlich ist das unmöglich“

Ein Fotograf hat unglaubliche Bilder in der Natur geschossen. (Symbolbild)
Ein Fotograf hat unglaubliche Bilder in der Natur geschossen. (Symbolbild)
Foto: imago images

Was für ein einmaliges Bild! Ein Fotograf hat jetzt eine spektakuläre Naturaufnahme gemacht, die die Wissenschaft ganz schön durcheinander bringt.

Der belgische Tier- und Naturfotograf Yves Adans hat im Dezember 2019 Königspinguine auf einer Insel in Südgeorgien geknipst. Dabei entdeckte er eine Besonderheit, die in der Wissenschaft noch nicht nachgewiesen wurde. Darüber berichtet das Fotografie-Magazin „PetaPixel“.

Wissenschaft: Als ein Fotograf IHN sieht, ist er völlig aus dem Häuschen

In der Masse der 120.000 Pinguine entdeckte Adams den einen Kameraden, der ein leuchtend gelbes Gefieder hatte. „Eigentlich ist es unmöglich, so nah an die Pinguine am Strand heranzukommen“, teilt der Fotograf mit und verdeutlicht sogleich, dass er das Natur-Spektakel niemals bemerkt hätte, wäre er 50 Meter weiter entfernt gewesen.

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Adams war völlig aus dem Häuschen. So ein Tier habe er „noch nie gesehen oder von ihm gehört“. Jetzt sichtete er seine Bilder und stellte sie „PetaPixel“ zu Verfügung. Hier kannst du die Bilder des gelben Pinguins sehen>>>.

Doch warum ist der Pinguin so gelblich? Die Farbe seines Gefieders ist auf einen Gen-Defekt - den sogenannten Leukismus - zurückzuführen. Im Unterschied zum Albinismus, der die weiße Hautfärbung beschreibt, ist beim Leukismus das Gefieder oder das Fell von normalerweise dunkleren Tierarten heller verfärbt.

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Das sind Königspinguine:

  • Nach dem Kaiserpinguin ist der Königspinguin die zweitgrößte Art dieser Vogel
  • Sie erreichen eine Körpergröße von 85 bis 95 Zentimeten
  • Der Königspinguin existiert in zwei Unterarten: Aptenodytes patagonicus patagonicus und Aptenodytes patagonicus halli
  • Er ist auf subantarktischen Inseln zuhause, beispielsweise in Südgeorgien, den Marion-Inseln oder den Prinz-Edward-Inseln
  • Königspinguine sind seit 2016 in der Roten Liste als „nicht gefährdet“ eingestuft

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Das Phänomen ist bei Pinguinen nicht unbedingt einzigartig, aber sehr selten. Auf den Galapagos-Inseln wurde im November 2020 erstmals ein ebenfalls komplett weißer Pinguin entdeckt. In Tansania wurde vor Jahren eine weiße Giraffe entdeckt. „National Geographic“ hat in einer Bilder-Galerie seltene Tierarten vorgestellt, die ebenfalls eine helle ungewöhnliche Färbung aufweisen. (js)

 
 

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