Whatsapp-Konkurrent Telegram bald Geschichte? Bundesministerin droht dem Messengerdienst mit Abschaltung

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

Beschreibung anzeigen

Ist Telegram, einer der größten Konkurrenten von Whatsapp, etwa bald Geschichte? Die neue Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) droht dem Messengerdienst jedenfalls mit der Abschaltung!

Einem Konkurrenten von Whatsapp droht das Aus! Telegram wird nach Einschätzungen der Sicherheitsbehörden besonders häufig von Rechtsextremisten und Verschwörungsgläubigen zur Mobilisierung genutzt.

Whatsapp: Droht einem Konkurrenten das Aus?

Der Zeitung „Die Zeit“ sagte Nancy Faeser: „Wir sind ein Rechtsstaat, aber wir können auch das nicht per se ausschließen. Ein Abschalten wäre sehr schwerwiegend und ganz klar ultima ratio. Vorher müssen alle anderen Optionen erfolglos gewesen sein.“

Auf die Frage, wie ein solches „Abschalten“ praktisch überhaupt umsetzbar wäre, konnte ein Sprecher des Innenministeriums in Berlin weder technische noch rechtliche Details nennen.

Whatsapp-Konkurrent Telegram bietet häufig Extremisten eine Plattform

Gegenüber der „Zeit“ sagte die Bundesinnenministerin, sie strebe eine europäische Lösung an, um Telegram zur Kooperation zu zwingen. „Heute sitzt Telegram in Dubai, morgen vielleicht auf den Cayman Islands. Wir werden bei der Durchsetzung des Rechts viel Stärke brauchen. Als deutscher Nationalstaat alleine schaffen wir das nicht.“

----------------------

Das ist Whatsapp:

  • der beliebteste Instant-Messenger der Welt
  • Installation läuft über den App Store (iPhone) oder Google Play (Android)
  • Wer keine Lust mehr hat, Emojis zu verschicken, der kann auch Sticker oder Gifs an die Freunde senden
  • In den Einstellungen kannst du einen regelmäßigen Termin für ein Backup festlegen – so sind deine Daten immer gesichert
  • gehört zum Facebook-Imperium von Mark Zuckerberg

---------------------

Telegram wird überwiegend zur 1-zu-1-Kommunikation im privaten und beruflichen Bereich genutzt. Dabei ist der Messenger für viele Nutzer eine Ausweichplattform, wenn sie bei Facebook, Twitter und Co. wegen extremistischer Inhalte gesperrt worden sind.

Whatsapp: Abschaltung von Telegram wäre ein drastischer Schritt

Dabei bliebe als drastische Lösung den deutschen Behörden ein Mittel übrig: Apple und Google davon zu überzeugen, dass sie die Telegram-App in ihren Stores nicht mehr anbieten! Wer sie aber schon hat, könnte darüber aber noch weiterhin kommunizieren.

---------------------

Weitere Whatsapp-Nachrichten:

---------------------------

Bei Android-Geräten kann man die App sogar außerhalb des Play Stores herunterladen. Theoretisch möglich wären auch Netzsperren. Es bleibt also abzuwarten, wie es mit Telegram weitergeht. (cf mit dpa)