Whatsapp: Hammer-Urteil! Gericht verbietet Facebook, Instagram und Whatsapp in Deutschland

Foto: imago images / Eibner

Was für ein Hammer-Urteil! Auf Millionen Smartphones in Deutschland gehören Whatsapp, Facebook und Instagram zur festen Nutzer-Routine.

Damit könnte bald Schluss sein – zumindest so, wie du die Apps bisher kennst. Denn das Münchener Landgericht hat am Donnerstag entschieden: So wie bisher geht es für Whatsapp und andere Apps von Facebook nicht weiter. Darüber berichtete die „Süddeutsche Zeitung“.

Whatsapp: Hammer-Urteil aus München

Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig. Doch es lässt sich bereits erahnen, dass das Urteil Einfluss auf deine alltägliche Nutzung von Facebook, Whatsapp und Instagram haben wird. Alle Apps und Social-Media-Kanäle gehören zum Firmenriesen Facebook. Und der liegt im Clinch mit einem anderen Technik-Anbieter: Blackberry.

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Die Apps von Instagram, Facebook und auch Whatsapp würden dem Urteil zufolge gegen Patente verstoßen, die aktuell bei dem kanadischen Mobiltelefon-Unternehmen liegen. Droht nun das Aus für die beliebten Apps? Oder ist die Nutzung für dich bald sogar illegal?

Das kommt jetzt auf dich zu!

Du musst dir erst einmal keine Sorgen machen: Die Nutzung ist auch nach dem Urteil nicht illegal. Auch der Rückzug der Facebook- und Whatsapp-App gilt als unwahrscheinlich.

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Allerdings könnte es zu Veränderungen kommen. Denn Facebook wird vermutlich die Apps umbauen und so die knifflige Patentsituation umgehen. Ein Sprecher von Facebook erklärte gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“: „Wir planen, unsere Produkte entsprechend anzupassen, um sie weiterhin in Deutschland anbieten zu können.“

Wie sich diese Veränderung genau äußern und was das für deine Whatsapp-Nutzung in Zukunft für Auswirkungen haben wird, ist jedoch noch nicht bekannt.

Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ kündigte der Facebook-Sprecher zudem an, möglicherweise Berufung gegen das Urteil am Landgericht München einlegen zu wollen.

Wie schnell es zu Anpassungen der Apps durch das Unternehmen kommt, hängt dabei auch von Blackberry ab. Sollte der Konzern pro Patentverstoß eine Bürgschaft zwischen 1-1,6 Millionen Euro hinterlegen, wäre Facebook auch ohne rechtskräftiges Urteil zum Handeln gezwungen. (dav)

 
 

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