Whatsapp ändert AGBs – SO überraschend reagieren Deutsche darauf

Whatsapp: Deutsche Nutzer reagierten überraschend auf die geänderten AGBs. (Symbolbild)
Whatsapp: Deutsche Nutzer reagierten überraschend auf die geänderten AGBs. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Bihlmayerfotografie

Whatsapp musste in den vergangenen Monaten viel Kritik wegen seiner angekündigten Änderung bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen einstecken. Nachdem der Messenger die Frist für die neuen AGBs vom 8. Februar auf den 15. Mai verschoben hatte, änderte das Unternehmen sie schließlich vergangenen Monat.

Die Deutschen zeigen dabei eine überraschende Einstellung zu Whatsapp, wie eine Umfrage nun zeigt.

Whatsapp: Deutsche Nutzer kehren Messenger den Rücken

Zwei Drittel der deutschen Whatsapp-Nutzer ließen sich von den geänderten AGBs nämlich offenbar nicht beeinflussen. Nur ein Drittel schaute sich nach einem alternativen Messenger um, blieb dabei zum Teil aber Facebook treu. Denn ein Viertel von ihnen landete ausgerechnet beim Facebook Messenger. Wie das Technikportal „t3n“ berichtet, sahen Manche aber auch Telegram, Signal und iMessage von Apple als Alternativen zu Whatsapp.

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Das ist Whatsapp:

  • Der Instant-Messsaging-Dienst wurde 2009 in Santa Clara, USA von Jan Koum und Brian Acton gegründet
  • 2014 kaufte Facebook Inc. Whatsapp für 19 Milliarden US-Dollar auf
  • Die Anwendung gibt es für alle gängigen Betriebssysteme: Android. iOS, Windows Phone und Windows 10 Mobile
  • Das Betatesting von Whatsapp Business startete in Deutschland am 25. Januar 2018
  • Whatsapp Payments steht zur Zeit nur Nutzern in Indien zur Verfügung, soll aber bald auch in andere Länder kommen

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Laut der repräsentativen Umfrage mit 1.000 deutschen Teilnehmern, die das Marktforschungsinstitut Omniquest im Auftrag des VPN-Dienstleisters Express-VPN im März durchführte, setzen die meisten Deutschen weiter auf Whatsapp.

Ein Großteil begründete das damit, dass Familie und Freunde den Messenger trotz der Kritik weiter nutzen würden. Bei einem Umstieg auf einen anderen Messenger würden sie also ihre Kontakte verlieren. 26 Prozent der Befragten sagten, dass ihnen die Diskussion um die Whatsapp-Datenschutzproblematik völlig egal sei und 21 Prozent wollten aus Bequemlichkeitsgründen keinen Umstieg.

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Whatsapp: Facebook Messenger auf Platz 2

Über 50 Prozent vertrauen Whatsapp im Hinblick auf den Datenschutz nach wie vor. An zweiter Stelle im Ranking landet der Facebook Messenger, dem 37 Prozent vertrauen. Darauf folgte Telegram und Signal an vierter Stelle, wie „t3n“ berichtet. (nk)