Whatsapp: Krasser EU-Plan! Dürfen Behörden bald alle deine Nachrichten lesen?

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

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Werden Whatsapp, Facebook und Co. bald überwacht? Das ist der Plan der EU.

Der Grund für die Kontrolle von verschlüsselten Whatsapp-Chats ist der Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornografie. Wie die „Schweriner Volkszeitung“ schreibt werden seit Sommer bereits einige Daten kontrolliert.

Whatsapp: Diese Anbieter kontrollieren dich bereits

Das galt aber bisher nur bei unverschlüsselten Nachrichten. Nun will die EU-Kommission die Kontrolle auf Chats, Nachrichten, Mails und Videotelefonie ausweiten. Heißt: Machst du einen Video-Chat per Whatsapp mit Familie und Freunden, könnte sich das Gespräch jemand anschauen.

Laut der aktuellen Verordnung dürfen die Anbieter unverschlüsseltes Material sichten, um verdächtige Nachrichten, Bilder und Videos zu melden. Vor allem Chats zwischen Erwachsenen und Minderjährigen, die sexuelle Inhalte haben, sollen erkannt werden.

Bereits kontrolliert werden der Facebook Messenger, Instagram, Google Gmail, Skype, Xbox und Outlook. Das soll nun aber auch auf Whatsapp, Signal, Threema und andere verschlüsselte Messanger-Dienste angewendet werden.

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Das ist Whatsapp:

  • der beliebteste Instant-Messenger der Welt
  • Installation läuft über den App Store (iPhone) oder Google Play (Android)
  • Wer keine Lust mehr hat, Emojis zu verschicken, der kann auch Sticker oder Gifs an die Freunde senden
  • In den Einstellungen kannst du einen regelmäßigen Termin für ein Backup festlegen – so sind deine Daten immer gesichert
  • gehört zum Facebook-Imperium von Mark Zuckerberg

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Sollte die Überwachung der Chats zur Pflicht werden, müssen die Anbieter mitziehen. Ansonsten könnten sie aus dem App oder Google Play Store verschwinden, da sie gegen die EU-Richtlinien verstoßen.

Whatsapp: FDP mit scharfer Kritik

Stimmt die Politik in Deutschland dem EU-Plan zu? CDU/CSU und SPD sollen aufgeschlossen dem Thema gegenüber sein. Gemeinsam mit Kinderschutzorganisationen wollen sie sie Sexualstraftäter aufspüren.

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Dagegen sprechen sich laut „Schweriner Volkszeitung“ die Grünen, Linke, AfD und FDP aus. Letztere sehen den Plan als „den größten Dammbruch für die vertrauliche Kommunikation seit Erfindung des Internets“ an, sagt der Digitalpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Manuel Höferlin.

„Aus Sicht der Freien Demokraten ist das ein massiver und unverhältnismäßiger Grundrechtseingriff. Das Briefgeheimnis muss auch in der digitalen Welt gelten“, so Höferlin.

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Die FDP ist dafür, dass Whatsapp und Co. weiterhin privat bleiben. Stattdessen findet die Partei, dass die Vorfälle von sexualisierter Gewalt gegen Kinder mit rechtsstaatlichen Mitteln konsequenter verfolgt werden sollen. Sollte das Vorhaben der EU umgesetzt werden, könnten die Chats ab 2022 kontrolliert werden. (ldi)