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Whatsapp: Achtung, fiese Betrugsmasche – mit ihr sind Kriminelle sehr erfolgreich

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals machen

Den Messengerdienst Whatsapp nutzen in Deutschland sehr viele Menschen. Das wissen auch Kriminelle.

Sie nutzen den Anbieter für zahlreiche Betrugsmaschen. Eine ist auf Whatsapp besonders erfolgreich.

Whatsapp: Fake-Anrufe von Familienmitgliedern

Der Enkeltrick ist weithin bekannt: Betrüger rufen Menschen an, meistens Senioren, und erzählen eine Horrorgeschichte. Eines der eigenen Kinder oder Enkelkinder habe einen schweren Unfall gehabt, jetzt müsse die Krankenhausrechnung bezahlt werden. Oder das Kind sei in einen Unfall verwickelt gewesen und eine hohe fünfstellige Kaution müsste gezahlt werden. Oder aber: Betrüger wollen die betreffende Person ausrauben, weshalb man Wertsachen unbedingt einem Polizisten übergeben solle, der vorbeikommt.

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Ein paar Fakten über Whatsapp:

  • der beliebteste Instant-Messenger der Welt
  • Installation läuft über den App Store (iPhone) oder Google Play (Android)
  • Wer keine Lust mehr hat, Emojis zu verschicken, der kann auch Sticker oder Gifs an die Freunde senden
  • In den Einstellungen kannst du einen regelmäßigen Termin für ein Backup festlegen – so sind deine Daten immer gesichert
  • gehört zum Facebook- bzw. „Meta“-Imperium von Mark Zuckerberg

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Doch in Wahrheit wollen die Anrufer nur an das Geld der ahnungslosen Person. Mittlerweile haben Betrüger erkannt, dass sich auch Whatsapp für solche Maschen nutzen lässt. In Großbritannien haben solche Tricks innerhalb von nur drei Monaten einen Schaden von rund 56.000 Euro angerichtet, berichtet netzwelt.de.


Auch in Deutschland sind Betrüger mit dieser Masche erfolgreich: Allein im Dezember wurden 10 solcher Fälle gemeldet, die Schadenssumme beläuft sich auf über 14.000 Euro. Knapp 1500 Euro Tagesverdienst also für die dreisten Täter.

Doch wie kann man sich vor solchen Anrufen schützen?

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Whatsapp: Auch ein anderer Trick ist beliebt

Manche Senioren sind findig. Sie fragen zum Beispiel, welches Kind verunfallt sei und nennen dann zwei falsche Namen. Wenn der Unbekannte einfach einen Namen auswählt, ist ein Trickanruf wahrscheinlich.

Doch allgemein gilt:

  • Am besten rückversichern, ob tatsächlich ein Unfall passiert ist. Dazu lohnt es sich, die eigenen Kinder und Enkelkinder anzurufen.
  • Keine unbekannten Rufnummern einfach als Kontakte aufnehmen.
  • Misstrauisch sein, sobald zu einer Geldzahlung aufgefordert wird!
  • Die Polizei holt NIEMALS Wertgegenstände oder Geld an der Türe ab!
  • Daten- und Sicherheitseinstellungen bei den genutzten Messengerdiensten überprüfen.
  • Sollte bereits eine Überweisung gemacht worden sein: Die Bank anrufen und sofort eine Rücküberweisung veranlassen.
  • Den Chat-Verlauf für die Polizei sichern.

Mit diesen Hinweisen kann man sich schon gut schützen, berichtet netzwelt.de.

Ein weiterer beliebter Trick ist es, vorzugeben, die eigene Tochter/der eigene Sohn habe eine neue Telefonnummer. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wird dann nach Geld gefragt. In so einem Fall sollte man immer die alte Nummer einmal anrufen oder per Festnetz oder Mail Kontakt aufnehmen und sich die Geschichte bestätigen lassen. Meistens steckt auch hinter solchen Anfragen ein Betrugsversuch. (evo)