Wetter in Deutschland: Experte mit düsterer Erkenntnis – „Es ist tatsächlich so gekommen!“

Schnee und Eis? Wann sinken die Temperaturen in Deutschland in den Keller? Momentan ist das Winter-Wetter eher mild. (Symbolbild)
Schnee und Eis? Wann sinken die Temperaturen in Deutschland in den Keller? Momentan ist das Winter-Wetter eher mild. (Symbolbild)
Foto: imago images / Eibner Europa

Wintertraum in Deutschland? Von wegen. Der Winter lässt hierzulande weiter auf sich warten – zumindest, was das Wetter angeht. Seit dem meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember ist in den meisten Teilen des Landes noch kein Schneeflöckchen vom Himmel gefallen. Bleibt das Wetter in diesem Winter in nächster Zeit weiterhin mild?

Meteorologe Dominik Jung hat wegen der „schockierenden Winterprognose“ eine Wetter-Warnung ausgesprochen, die vor allem Winterfans betroffen machen dürfte.

Wetter in Deutschland: Wann sinken die Temperaturen?

Denn Schnee und Eis wird es auch in den nächsten Wochen nicht geben! „Auch im zweiten Wintermonat sieht es nicht nach einer Einwinterung aus. Ganz im Gegenteil. Die nächsten Tage werden nach und nach immer wärmer werden“, sagt der Wetterexperte.

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Schon im Oktober ging er von einer „schockierenden Winterprognose“ aus. Bis zu 3 Grad wärmer als üblich solle der Dezember werden, hieß es damals. Jetzt stellte Jung fest: „Es ist tatsächlich so weit gekommen.“

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Wetter im Winter: Vorhersage konnte bestätigt werden

Denn in der Tat waren es im Dezember 2,9 Grad mehr als üblich: „zu warm, verglichen mit dem langjährigen Klimamittel.“

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Temperaturen weiter deutlich dem Gefrierpunkt

Ähnlich alarmierende Zahlen könnte es im Januar und im Februar geben. „Das milde Wetter bleibt erstmal“, sagt der Meteorologe. Am Donnerstag soll das Thermometer bei Dunst und Nebel null Grad anzeigen, ansonsten 3 bis 8 Grad.

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Kältephasen im vergangenen Jahrhundert:

  • Obwohl die Temperaturen seit dem frühen 18.Jahrhundert eigentlich stetig steigen, gab es eine Kühlphase zwischen dem Ende der 1930er-Jahre und den späten 1960er-Jahren
  • Als besonders kalt gelten die Winter in den Jahren 1939/1940, 1941/1942, 1946/1947 sowie 1962/1963
  • In Europa fiel etwa 1962 bereits im November Schnee, in Osteuropa fielen die Temperaturen auf minus 40 Grad Celsius
  • Die Kälte zeigte sich auch sehr bildlich. So schwammen im Winter 1962/1963 auf dem niederländischen Wattenmeer ganze Eisberge und der gesamte Bodensee war zugefroren. Das war davor zuletzt 1830 der Fall - und kam seit 1963 kein einziges Mal mehr vor

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In der Nacht sinken die Temperaturen dann zumindest in Ostdeutschland unter den Gefrierpunkt. Im Westen sind die Temperaturen bei 5 bis 6 Grad in der Nacht weiterhin sehr milde, möglicherweise fällt Regen. Freitag und Samstag bleibt es wechselhaft und mild.

So wird das Wetter im Januar

Bis einschließlich Mitte Januar rechnet der Experte weiterhin damit, dass das Thermometer tagsüber auf 2 bis 5 Grad klettert.

„Winterwetter bis in tiefe Lagen mit einer Schneedecke und dauerfrostigen Temperaturen sind bis Monatsmitte nicht in Sicht“, prognostiziert der Experte.

Winter kommt vielleicht erst im Februar

Erst Ende Januar, Anfang Februar könne es hierzulande einen Wintereinbruch geben, warnt Andreas Friedrich, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). „Die Haupt-Schneemonate kommen erst noch.“

+++Wetter: Experte trifft düstere Vorhersage – „Keinen Grund zur Hoffnung“+++

In der kommenden Woche wird es sogar noch mal richtig mild: Von Mittwoch bis Donnerstag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Nordrhein-Westfalen mit zweistelligen Temperaturen zwischen 10 bis 14 Grad. Der Schlitten kann weiter im Keller stehen bleiben ... (vh)

 
 

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