Wetter-Vorhersage für Weihnachten? ARD-Ikone Claudia Kleinert findet deutliche Worte

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?
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Wetter-Vorhersagen sind eine komplizierte Angelegenheit. Je weiter entfernt das vorherzusagende Datum ist, desto schwieriger wird es eine passende Prognose zu stellen.

Viele Menschen wollen schon besonders früh wissen, wie das Wetter an Weihnachten sein wird. ARD-Ikone Claudia Kleinert – sie ist mittlerweile mehr als 18 Jahre Wettermoderatorin des Senders – hat sich nun zu langfristigen Wetter-Vorhersagen geäußert.

Wetter-Vorhersage für Weihnachten?

Weihnachten wirft seinen Schatten schon früh voraus. Manche Menschen würden wohl am liebsten schon im Oktober wissen, wie das Wetter an dem Fest wird.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt – so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand

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Für eine Vorhersage werden dann häufig sogenannte Langzeit-Prognosen herangezogen. In einem Interview mit der „HNA“ bezog nun ARD-Ikone Claudia Kleinert klar Stellung zu solchen langfristigen Modellen.

Wetter: ARD-Ikone Claudia Kleinert findet deutliche Worte zu Langzeit-Prognosen

In dem Interview wurde Claudi Kleinert darauf angesprochen, dass ihr Kollege Dominik Jung sehr häufig Langzeit-Prognosen abgebe und für dieses Jahr einen milden Winter vorausgesagt habe. Auf die Frage, wie seriös solche Aussagen seien, gibt die ARD-Ikone eine eindeutige Antwort.

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„Das ist totaler Schwachsinn. Es gibt Modelle, die Langfristprognosen machen. Aber ihre Wahrscheinlichkeit liegt bei 50:50“, so Claudia Kleinert. Durch den Klimawandel sei die Wahrscheinlichkeit, dass es einen milden Winter geben werde, gestiegen. „Ebenso könnte ich sagen, dass der nächste Sommer wahrscheinlich wieder zu trocken und zu warm wird“, so Kleinert weiter. Seriös seien solche Aussagen aber nicht, sagte sie zu „HNA“.

Wetter: Wie reagiert Dominik Jung auf die Kritik von Claudia Kleinert?

Nun könnte man meinen, dass Dominik Jung nach dieser doch harten Kritik der ARD-Wetterfrau scharf zurück schiesst. Doch dem ist nicht so.

Über Twitter äußerte sich Jung zu dem Thema in einem kurzen Tweet, in dem er aber nur Bezug auf das Wort Kollege nahm: „KOLLEGE Dominik Jung? Ich bin doch gar kein Bankkaufmann“.

Claudia Kleinert hat nämlich eine abgeschlossene Ausbildung als Bankkauffrau und arbeitete für die Deutsche Bank. Zur Kritik an den Langzeit-Wetter-Prognosen äußerte er sich nicht. (gb)

 
 

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