Garten: Streng verboten! DAS darfst du ab März nicht mehr machen

Wetter: Die Sonne verführt zur Gartenarbeit. Auf eine Sache solltest du dabei unbedingt achten! Sonst könnte es teuer werden.
Wetter: Die Sonne verführt zur Gartenarbeit. Auf eine Sache solltest du dabei unbedingt achten! Sonst könnte es teuer werden.
Foto: IMAGO / BE&W

Sommer, Sonne, Sonnenschein – nicht wenige Menschen zieht es da gleich mal in den Garten oder auf den Balkon.

So schreit das Wetter derzeit förmlich danach, dass Hecke, Kräuterbeet und Blumenwiese frühlingstauglich gemacht werden. Aber Vorsicht in deinem Garten – mit einer Arbeit könntest du dich schon bald strafbar machen.

Wie „chip.de“ berichtet, können dabei hohe Bußgelder entstehen.

Garten: DAS ist ab März strengstens verboten

Sobald die ersten Sonnenstrahlen herauskommen wird eines augenscheinlich klar – die Deutschen lieben ihre Gärten. Gerade dann, wenn der Garten in der Nachbarschaft zum Statussymbol wird, werden Heckenscheren, Schaufeln und Handschuhe nicht lange liegen gelassen.

Aber sind wir mit der Frühlingsaufrüstung im Februar nicht etwas früh dran? Die Antwort lautet nein! Denn um mindestens eine Gartenarbeit solltest du dich besser so schnell wie möglich kümmern.

---------------------------------------

Diese Pflanzen solltest du im März in deinem Garten aussähen:

Kräuter:

  • Basilikum
  • Liebstock (Maggikraut)
  • Petersilie
  • Rosmarin
  • Rucola

Gemüse:

  • Blumenkohl
  • Feldsalat
  • Karotten
  • Kohlrabi
  • Lauchzwiebeln

Blumen:

  • Astern
  • Fleißiges Lieschen
  • Männertreu
  • Ringelblume
  • Schleierkraut

---------------------------------------

Sollte deine Hecke einen Friseurtermin gerade nur halb so nötig haben wie du, dann nichts wie ran an die Heckenschere. Denn schon ab dem 1. März wird diese Gartenarbeit verboten sein.

Aus Gründen des Tierschutzes ist es vom 1. März bis zum 30. September strengstens verboten, Hecken zu schneiden. Sie sind nämlich wichtige Brut- und Niststätten für Vögel.

+++ Garten: Frühling kommt mit voller Wucht – ist jetzt schon der richtige Zeitpunkt für Pflanzen und Gartenarbeit? +++

Das Verbot ist sogar ganz offiziell im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) Paragraf 39, Absatz 5 geregelt: Deutschlandweit dürfen im vorgegebenen Zeitraum demnach keine "Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze" abgeschnitten werden.

Gartenarbeit: Diese Strafe könnte dir sonst drohen

Bei der Regel handelt es sich jedoch nicht um grobe Form- und Pflegeschnitte. Diese sind nämlich auch im Schutzzeitraum erlaubt. Es geht eher darum, die Hecke nicht „auf den Stock“ zu setzten, also sie nicht handbreit über dem Boden abzuschneiden.

Daran solltest du dich jedoch unbedingt halten, denn beim einem Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz könnte es ordentlich teuer werden.

Bis zu 100.000 Euro Bußgeldstrafe drohen dem, der seine Hecke rechtswidrig kürzt.

---------------------------------------

Weitere Garten-News:

+++ Garten: Mutter will Wäsche aufhängen – dann hält sie völlig schockiert inne +++

+++ Garten: Paar schafft sich ein Paradies – doch DIESE Entscheidung zerstört alles +++

+++ Garten: Frau schaut aus ihrem Fenster – sie kann nicht fassen, wer in ihrem Pool liegt +++

---------------------------------------

Wie hoch das Bußgeld genau ausfällt, kommt dabei, wie „chip.de“ berichtet, auf das jeweilige Bundesland an. Während der Rückschnitt einer Hecke in Bayern nur bis zu 1.000 Euro kostet, werden in Mecklenburg-Vorpommern schnell mal bis zu 100.000 Euro fällig.

In NRW fällt die Bußgeldstrafe schlimmstenfalls bis zu 12.500 Euro aus. (mkx)

 
 

EURE FAVORITEN