Wetter: Experten schlagen wegen DIESER Gefahr Alarm – Kachelmann: „Wenn es so käme ...“

Das Wetter spielt verrückt. Doch jetzt sind Experten alarmiert. Am Wochenende zieht ein heftiger Orkan auf.  (Symbolbild)
Das Wetter spielt verrückt. Doch jetzt sind Experten alarmiert. Am Wochenende zieht ein heftiger Orkan auf. (Symbolbild)
Foto: imago images/Bernd März

Das Wetter in diesem Winter spielt völlig verrückt. Es ist auf der einen Seite viel zu warm und in letzter Zeit auch sehr stürmisch und regnerisch. Der Deutsche Wetterdienst warnt jetzt außerdem ausdrücklich vor weiteren Orkanböen.

Wetter: Experten warnen vor heftigem Sturm und Orkanböen

Starke Regenfälle und orkanartige Böen haben in Deutschland zu Beginn der Woche schon für Hochwasser und Sturmschäden gesorgt. Doch den aktuellen Vorhersagen zufolge scheint sich das Wetter auch nicht zu beruhigen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor weiteren heftigen Orkanböen am Wochenende, die am Sonntag von der Nordsee her über Deutschland hinwegziehen werden. Und auch Meteorologe Jörg Kachelmann schlägt auf Twitter bereits Alarm.

+++ Heftige Regenfälle – Land unter in Süddeutschland +++

„Kommende Woche wird wohl Sturmwoche“, schreibt der Wetter-Experte. Die Wetterkarte dazu zeigen eine gewaltige Sturmfront, die am Sonntagabend gegen 19 Uhr von Westen auf Deutschland treffen soll. Dabei soll es sich um Böen mit Windgeschwindigkeiten von 90 bis 140 Stundenkilometern handeln.

Kachelmann: „Wenn es so käme, braucht Sylt einen neuen Strand“

„Wenn es so käme, braucht Sylt einen neuen Strand“, warnt Kachelmann. Dabei räumt der Wetter-Experte aber auch ein, dass der Sonntagabend noch zu weit entfernt ist, um sichere Prognosen abzugeben. Dennoch sollte man die Lage von Sonntag auf Montag im Auge behalten, wie „Kachelmannwetter“ twittert. Bezüglich der Westwetterlage „scheint was im Busch“ zu sein.

Doch auch „Kachelmannwetter“ betont, dass der Zeitpunkt für eine genaue Prognose zu weit in der Zukunft liegt.

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In den Kommentaren wird allerdings davon gesprochen, dass nach aktuellen Wetterdaten ein zum Beginn der nächsten Woche ein 24-Stunden-Dauersturm für Nord-, West- und Mitteldeutschland möglich wäre – mit Windgeschwindigkeiten um 130 Stundenkilometer.

Orkantief „Sabine“ rast auf NRW zu

Am Donnerstag twittert auch der Deutsche Wetterdienst über den Sturm und warnt vor heftigen Windstärken. „In Nordrhein-Westfalen wird der Höhepunkt zwischen Sonntagabend, 21 Uhr, und Montagmorgen, 6 Uhr, erwartet“, wie Meteorologe Bernd Hussing in Essen sagte.

„Wie stark das jetzt wird, ist noch ein bisschen unsicher.“ Die verschiedenen Modelle seien sich noch nicht einig. Für die stärksten Böen werde derzeit mit den Windstärken 9 bis 12 gerechnet. „Mit mehr als 120 Stundenkilometern rechnet derzeit kein Modell.“

Böen mit Windstärke 12 fegen über Deutschland hinweg

Welche Region in NRW am stärksten betroffen sein werde, sei noch unklar. Zum Vergleich: Beim verheerenden Orkan Kyrill im Januar 2007 wurde die stärkste Böe in tiefen Lagen in Düsseldorf mit 145 Stundenkilometern registriert. Das aktuelle Orkantief soll voraussichtlich den Namen „Sabine“ erhalten.

Am Sonntag wird der Wind laut Prognose bereits tagsüber immer weiter zunehmen. Bereits ab Mittag soll es verbreitet Sturmböen geben, das Ganze bei milden 11 bis 14 Grad, in Hochlagen bei 8 Grad. Immer wieder soll es Schauer geben. Im Flachland fallen dabei insgesamt etwa 10 bis 15 Liter auf den Quadratmeter, im Bergland können es in Staulagen sogar bis zu 40 Liter werden.

Orkan „Sabine“ kommt am Sonntag nach Deutschland

Am Freitag folgte dann die offizielle Warnung vor dem Orkanböen-Sonntag.

Der DWD warnt im Ruhrgebiet (NRW) in folgenden Städten:

  • Gelsenkirchen
  • Oberhausen
  • Essen
  • Mülheim
  • Herne
  • Duisburg
  • Bottrop
  • Bochum
  • Dortmund

Gewappnet musst du ab Sonntag (16 Uhr) sein. Der Orkan fegt dann in der Nacht durchs Revier. Bis 6 Uhr sollen die Böen, die mit einer Stärke von bis zu 120 Stundenkilometern daherkommen, voraussichtlich andauern.

Aprilwetter in der kommenden Woche - Wind lässt etwas nach

In der neuen Woche ist es weiter windig, „aber nicht mehr so doll“, sagte Hussing weiter. Immerhin: Böen mit den Windstärken 8 bis 10 seien weiterhin zu erwarten. Ansonsten sehe es Montag, Dienstag und Mittwoch nach Aprilwetter aus: „Mit Regen, Graupelschauern und im Bergland Schnee.“

Ob es in diesem Winter noch einmal eine dicke weiße Decke über Flachland geben wird, ist fragwürdig. Wetter-Experte Dominik Jung legte sich da schon fest. Mehr dazu HIER >>> (at, js mit dpa)

 
 

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