Wetter-Experte wegen Trend alarmiert – „Wirklich dicke Hausnummer“

Das Wetter in Deutschland wird wohl auch in diesem Winter wieder deutlich zu warm. Dichte Schneedecken gab es bei weitem nicht in allen Teilen des Landes. (Symbolbild)
Das Wetter in Deutschland wird wohl auch in diesem Winter wieder deutlich zu warm. Dichte Schneedecken gab es bei weitem nicht in allen Teilen des Landes. (Symbolbild)
Foto: imago images / Action Pictures

Wird es bald wieder schneien? Oder wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Aktuell sieht es so aus, als bliebe das Wetter so kalt und frostig wie in den vergangenen Tagen. Doch wer das denkt, könnte sich gewaltig irren!

In weiten Teilen von Deutschland hat es bereits geschneit. Und dennoch fällt Experten beim Blick aufs Wetter etwas Entscheidendes auf. Die Prognose für den Winter hat es in sich.

Wetter-Experte in Sorge – wird der Winter 2021 viel zu warm?

Die Durchschnittstemperaturen steigen an. Vor allem in den Wintermonaten wird das deutlich. Wenig Schneefall,, die Frühlingssonne zeigt sich schon ab Ende Februar... Wirkliches Winter-Wetter ist vergleichsweise selten geworden. Und Diplom-Meteorologe Dominik Jung sieht diesbezüglich auch in diesem Jahr keine große Veränderung.

Er verweist auf ein Vorhersagemodell des amerikanischen Wetterdienstes. Diese haben mithilfe der Temperatur-Mittelwerte der Jahre 1999 bis 2010 errechnet, um wie viel Grad Celsius der Januar und der Februar 2021 vom Durschnitt abweichen werden – und die Zahlen sind krass.

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„Der Januar soll etwa zwei Grad wärmer werden als normal“, rechnet Jung vor. In einigen Teilen Ost- und Südosteuropas sind sogar bis zu drei Grad Erwärmung möglich.

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So entsteht eine Wetter-Vorhersage:

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Doch im Februar kommt da noch einiges dazu – oder wie Experte Dominik Jung sagt: „Man könnte glatt schon meinen, der Frühling bricht aus.“

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Wetter-Experte gibt Winter-Prognose: „Frühlingserwachen im Februar“

In Deutschland soll die Durchschnittstemperatur im Februar rund drei Grad über dem Mittel liegen, in Osteuropa sogar vier bis fünf Grad! „Das ist schon wirklich eine ganz schön dicke Hausnummer“, bilanziert der Experte.

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„Wenn es denn so kommt, wäre das quasi ein Frühlingserwachen im Februar“, so Jung, gesteht aber gleichzeitig: „Das wäre ja nicht wirklich etwas Neues.“ Schließlich habe bereits der Februar 2020 Temperaturen von bis zu 20 Grad Celsius gebracht – auch alles andere als winterliche Werte.

Bis dahin soll es in Deutschland aber noch ein paar Tage kalt bleiben und vielerorts erneut Schnee runterkommen. (at)

 
 

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