Wetter: Erst wird's warm – doch dann folgt die Kälte-Prognose

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?
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Eigentlich heißt es ja der April macht was er will. Doch das Wetter spielt bereits im Februar verrückt. Nach Sturm, Schnee, Eis und Minusgraden im zweistelligen Bereich soll es in den nächsten Tagen wärmer werden. Der Frühling kündigt sich an.

Doch Pustekuchen. Schon im März könnte eine Kälte-Peitsche Deutschland wieder treffen. Schon wieder? Das wird sich der ein oder andere jetzt wohl denken. Aber ja, genau das glaubt zumindest ein Experte.

Wetter: Polarwirbel kann im März erneut für Kälteeinbruch sorgen

Ein Blick auf die Wetter-Daten der vergangenen Jahre kann mitunter als Vorlage dienen. So trifft Meteorologe Björn Alexander von „wetter.de“ einige Einschätzungen für März und wägt Modelle miteinander ab. Dabei könnte ein Phänomen wieder für arktische Temperaturen sorgen.

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Letztendlich kommt es auf den Polarwirbel an: Wenn er stark ist, dann habe die Kaltluft kaum Chancen. Wenn er schwach ausfällt, dann könne es auch im März wieder so kalt werden, wie Anfang Februar.

Meteorologe Björn Alexander blickt zurück: „Gemessen an den Temperaturen und der Schneelage für ganz Deutschland ist die Lage in etwa vergleichbar mit Winterlagen in den Jahren 2010, 2011 und 2012. Auch der Märzwinter 2013 war recht heftig. An einzelnen Wetterstationen purzelten und purzeln jetzt aber Rekordtiefstwerte, die schon deutlich älter sind.“

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Das ist der Polarwirbel

  • Der Polarwirbel ist ein riesiges Tiefdruckgebiet
  • Das Tiefdruckgebiet liegt in der höheren Atmosphäre rund um die Polregionen
  • Wenn er gestört ist redet man von einem „Polarwirbel-Split“

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Aktuell erfahren wir den „Polarwirbel-Split“, der sich laut Alexander derzeit regeneriert. Man dürfe aber die Nachwirkungen nicht vergessen. Das ganze Phänomen liefe auch zeitversetzt ab: „Allerdings ist es so, dass es oft um die zehn bis 14 Tage dauert, bis wir die Auswirkungen dieses durchaus komplexen Prozesses auch bei unserem Wetter zu spüren bekommen“, sagt der Wetterexperte auf „wetter.de“.

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Auch ob es am Ende dieses „Polarwirbel-Splits“ wieder wärmer wird, ist noch nicht genau zu sagen: „Zwar ist nach einem ganzen Teil der Wettercomputer im Laufe der nächsten Woche Tauwetter denkbar. Aber es liegt eben in vielen Landesteilen jetzt auch ordentlich Schnee. Und da macht eine kurzzeitige Milderung nicht so viel, wenn anschließend schon wieder kältere Luft folgt. Und wo der regenerierte Polarwirbel mit seinem Kern schlussendlich liegt und ob wir dann Ende Februar oder im März sogar wieder auf der kalten Seite liegen, ist ebenfalls noch völlig offen. Schlussendlich gibt es auch Modellberechnungen, die uns 15 Grad und mehr mit einem nachhaltigen Frühlingsbeginn erst März/ Anfang April berechnen.“

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Es bleibt also abzuwarten, welche Temperaturen wirklich für den März anstehen. (pag)