Wetter: Experten ziehen beunruhigende Bilanz – diese Zahl sollte uns alarmieren

Wetter: Experten ziehen eine beunruhigende Bilanz für den vergangenen Sommer.
Wetter: Experten ziehen eine beunruhigende Bilanz für den vergangenen Sommer.
Foto: imago images

Das Wetter hat in den letzten Wochen immer wieder für Überraschungen gesorgt. Nach extremer Hitze und Trockenheit folgten die Unwetter, Starkregen überflutete Keller und Straßen, derber Wind riss die Äste von den Bäumen.

Ein Meteorologe von „wetter.net“ zieht nun eine beunruhigende Bilanz zu diesem verrückten Wetter – und präsentiert alarmierende Zahlen.

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Wetter in Deutschland: Verrückter Sommer – diese Zahlen sind beunruhigend

Laut dem Berichten hatten die Menschen in den Mittelgebirgsregionen sowie am Alpenrand im August immer wieder mit starken Gewittern und Dauerregen zu kämpfen.

Ganz anders ging es an Teilen des Niederrheins, in Rheinhessen und im Osten zu. Bei rund 15 bis 30 Litern Regen blieb es dort häufig trocken. „Die regional schon extreme Dürre geht daher ungebremst weiter“, sagt Meteorologe Simon Schöfl.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All. Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • Pro Stunde sammeln sich etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt. So bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Eins haben jedoch alle Regionen in Deutschland gemein: Der August brachte überdurchschnittlich viel Wärme mit sich. Wir erinnern uns: Die Hitzewelle in der ersten Monatshälfte hatte Deutschland über Tage fest im Griff.

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Hier wurde die heißeste Temperatur im August gemessen – sie hat es in sich

In Trier wurden laut des Berichts krasse 38,6 Grad gemessen, und im Westen, am Rhein und Berlin zeigten die Thermometer in mehreren Tropennächten Temperaturen von über 20 Grad an.

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Die höchsten Durchschnittstemperaturen von 22 bis 23 Grad, gemessen am Oberrhein und im Rhein-Main-Gebiet, erinnern den Meteorologen von „wetter.net“ eher an südlichere Gefilde.

„Das entspricht etwa einem durchschnittlichen Hochsommer in Norditalien. Insgesamt betrug das Monatsmittel 19,9 Grad und wich damit 3,4 Grad von dem Mittel aus 1961-1990 ab“, schreibt Schöfl in dem Bericht.

Zwar kühlte sich das Wetter gegen Ende August merklich ab und in einigen Regionen fiel Regen. Leider nicht überall: „Die ohnehin schon trockenen Regionen bekamen aber kaum was ab“, warnt Schöfl. (vh)

 
 

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