Wetter: Wird es ungemütlich? Meteorologe macht deutlich „Der September könnte ...“

Wetter: Wie geht es weiter mit dem Wetter? Wird es ungemütlich oder kommt eine neue Hitzewelle?
Wetter: Wie geht es weiter mit dem Wetter? Wird es ungemütlich oder kommt eine neue Hitzewelle?
Foto: imago images / localpic

Das Wetter befindet sich spürbar in einem Umschwung. Der Wind ist deutlich kühler als noch vor einigen Tagen, der Regen nimmt zu und die Sonne lässt folglich nach. Auch das letzte August-Wochenende brachte bereits deutlich kältere Luft nach Deutschland.

Wird es ab jetzt also ungemütlich oder droht doch noch mal eine Hitzewelle? Der Meteorologe Dominik Jung stellt eine Prognose auf.

Wetter: Meteorologe Dominik Jung macht eine Prognose: Herbst-Peitsche oder nächste Hitzewelle?

Die Woche startete mit eher frischen Temperaturen und pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang am Dienstag ist das Wetter mit 16 bis 21 Grad keineswegs mehr so richtig sommerlich. Im Süden von Deutschland ist es zunächst regnerisch, auch im Westen und im zentralen Mittelgebirgsraum kommt es dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge vereinzelt zu Schauern.

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Tagsüber gibt es in der Nordhälfte ein Mix aus Sonne und Wolken, im Küstenbereich und im angrenzenden Binnenland bleibt es auch länger sonnig. Schauer gibt es dabei kaum. Von der Mitte bis in den Süden und Osten des Landes ist es dagegen teilweise stark bewölkt bei häufigen Schauern oder Regenschauern. Auch einzelne Gewitter mit Starkregen sind möglich.

Der Mittwoch bringt im Nordosten schauerartigen Regen, örtlich sogar Starkregen und vereinzelt Gewitter. Richtung Alpen ist es ebenfalls oft bewölkt mit Schauern und kurzen Gewittern. Der Rest des Landes ist hingegen teils sonnig, teils wolkig und es kommt höchstens vereinzelt zu Schauern.

Wetterumschwung zur zweiten Wochenhälfte

Meterologe Dominik Jung meldet im Youtube-Channel von „Wetter.net“, dass die „sehr kalte Luft“ vom vergangenen Wochenende auch noch bis Mittwoch erhalten bleibe. „Erst ab Donnerstag, Freitag kommt langsam die etwas wärmere Luft in der Höhe wieder zu uns nach Deutschland geströmt“, so Jung.

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Der DWD meldet für Donnerstag kaum noch Regen und recht viel Sonne. Dazu steigen die Temperaturen auf 18 bis 25 Grad an. Am Freitag ist es im Norden des Landes bewölkt bis stark bewölkt und es kommt gebietsweise zu leichtem Regen. Von der Eifel bis zur Lausitz und weiter südlich bringt das Wetter dagegen viel Sonne und es ist trocken. Die Temperaturen nehmen noch etwas zu: 18 bis 23 Grad im Norden, sonst 22 bis 26 Grad und im Südwesten sogar bis 28 Grad. „Zum ersten Septemberwochenende könnte es demnach auch wieder etwas wärmer werden“, sagt Jung.

Hitzewelle im September?

Laut einer Regenprognose bis zum 10. September wird es dem Meteorologen zufolge eher trocken: Im äußersten Süden von Baden-Württemberg und Bayern im Alpenraum werden 50 bis 70 Liter pro Quadratmeter Regen erwartet. „Im großen Rest fällt in den kommenden zehn Tagen relativ wenig Regen“, so Jung. Im Westen sollen lediglich fünf bis zehn Liter pro Quadratmeter Regen fallen, Franken und Sachsen kommt auf bis zu 20 Liter Regen pro Quadratmeter.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Aus der Perspektive des Meteorologen hört sich das so an: „Also die großen Regenmengen sind auch weiterhin bis zum 10. September leider nicht in Sicht.“ Der September dürfte damit - ebenso wie der August - aus landwirtschaftlicher Sicht zu trocken werden.

Bedeutet das also die nächste Hitzewelle für Deutschland? „Bei den Temperaturen könnte der September ein bisschen wärmer als normal ausfallen; ein halbes bis ein Grad zu warm. Das sieht nicht nach einem sehr heißen September aus, aber durchaus mal wieder nach einem relativ trockenen Monat - zumindest in vielen Landesteilen“, so Jung.

 
 

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