Wetter: Frühlingswetter sorgt für spektakuläres Phänomen – ein Blick in den Himmel lohnt sich

Wetter: Am Himmel lässt sich bei den aktuellen Temperaturen mit etwas Glück ein spektakuläres Phänomen beobachten. (Symbolbild)
Wetter: Am Himmel lässt sich bei den aktuellen Temperaturen mit etwas Glück ein spektakuläres Phänomen beobachten. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Jan Eifert; WetterOnline (Montage: DER WESTEN)

Vor einigen Tagen noch herrschte in Deutschland eisiges und schneereiches Winter-Wetter. Doch in kürzester Zeit sind die zweistelligen Minusgrade verschwunden und wir dürfen bereits Ende Februar frühlingshafte Temperaturen genießen.

Am Himmel lässt sich zudem bei diesem schönen Wetter mit etwas Glück ein spektakuläres Phänomen beobachten.

Wetter: Diesen tollen Anblick kannst du aktuell am Himmel genießen

Denn nicht nur wir Menschen genießen die warmen Sonnenstrahlen. Auch die Kraniche haben bemerkt, dass es hierzulande wieder milder wird. Daher haben sie bereits ihren Flug in Richtung Norden gestartet, um als erste die begehrten Brutplätze dort zu besetzen.

„Der Wettbewerb um die besten Brutreviere hat somit schon begonnen. Aus diesem Grund hört und sieht man zurzeit die Schwärme der majestätischen Tiere in ihrer typischen V-Formation wieder am Himmel“, erklärt Björn Goldhausen, Meteorologe und Pressesprecher bei „WetterOnline“.

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Vor allem am Himmel über Westdeutschland sind die Vögel in diesen Tagen zu sehen und zu hören.

Erneuter Kälteeinbruch wäre für Kraniche problematisch

Ende Februar und Anfang März verlassen die Kraniche ihre Winterquartiere in Frankreich und Spanien, um nach Deutschland zurückzukehren. In besonders warmen Wintern könnten die Vögel sogar schon im Januar aufbrechen, so Goldhausen. Aktuell finde wegen der milden Temperaturen sogar eine regelrechte „Rückreisewelle“.

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Ein erneuter heftiger Wintereinbruch wie in den letzten Wochen könnte für die Tiere allerdings zum Problem werden. Goldhausen erklärt, dass Zugvögel in einem solchen Fall wieder in mildere Gefilde umdrehen, was viel Energie verbraucht und zu „Staugefahr“ führen könne. „Deshalb konnte man in den letzten Wochen, als eine Luftmassengrenze quer über Deutschland lag, auch Kranichzüge in gegensätzliche Richtungen beobachten.“ (at)

 
 

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