Wetter: Feuer-Fiasko an US-Westküste – DIESE Bilder schockieren die Welt „Es ist apokalyptisch“

Wetter: Das Feuer-Fiasko an der US-Westküste schockiert die Welt. (Symbolbild)
Wetter: Das Feuer-Fiasko an der US-Westküste schockiert die Welt. (Symbolbild)
Foto: imago images / ZUMA Wire

An der Westküste der USA wüten seit der vergangenen Tage heftige Brände. Das Wetter an der US-Westküste sorgt dafür, dass sich die Flammen weiter ausbreiten. So gingen die Feuer nun auch auf die beiden Bundesstaaten Oregon und Washington über. Allein in Oregon sollen Einsatzkräfte gegen Feuer auf einer Gesamtfläche von rund 1200 Quadratkilometer kämpfen.

Nicht nur Häuser, sondern auch Menschenleben an der US-Westküste sind bedroht. Jetzt machen Bilder des Feuer-Fiaskos die Runde und schockieren die Welt.

Wetter: Feuer-Fiasko an US-Westküste - Bilder schockieren die Welt

„Wir rechnen mit großen Verlusten, sowohl was die Gebäude als auch die Menschenleben angeht“, sagte die Gouverneurin Kate Brown am Mittwoch während einer Pressekonferenz. Es könnte tatsächlich der größte Verlust an Menschenleben und Eigentum aufgrund von Waldbränden in der Geschichte von Oregon sein.

+++ Virus: Gefährliche Seuche in Deutschland nachgewiesen – Experten schlagen Alarm +++

Mehr als 40 Brände soll es dort (Stand Mittwoch) geben, bei denen Tausende Feuerwehrleute im Einsatz sind. Schuld an den starken Feuern ist vor allem das Wetter, denn hohe Temperaturen, Trockenheit und starke Winde befeuerten die Brandherde.

Fotos, die das Feuer-Fiasko in der brennenden Region zeigen, sind schockierend: Der Himmel leuchtete feuerrot. Was aussieht, wie ein Sonnenuntergang, war jedoch den starken Bränden geschuldet - die Sonne hatte gegen die Rauchschwaden kaum eine Chance. Richtig hell wurde es demnach am Mittwoch nicht.

Tausende Menschen auf der Flucht

Wegen des sogenannten Almeda-Feuers nahe der Stadt Ashland mussten nach Behördenangaben mehr als 15.000 Anwohner ihre Häuser verlassen. Rund 600 Gebäude wurden bereits durch den Brand zerstört, mehr als 10.000 weitere sind durch die Flammen bedroht. Es gab Berichte zu möglichen Todesopfern, die sich jedoch bei deren Zahl und Identität widersprachen.

-----------------------------

Mehr News:

Hund: Vierbeiner fällt durch Polizeiprüfung – er ist einfach zu...

Urlaub an der Nordsee: Trauriges Foto vom Strand – Insel-Fans sind den Tränen nahe! „Brauchen wir nicht“

Wetter in Deutschland: Unfassbare Werte! Kehrt die Hitze jetzt zurück?

-----------------------------

„Es ist apokalyptisch, das ist es wirklich“, sagt Kate Kenney, die vor dem Feuer aus ihrem Zuhause in der Nähe des Flusses McKenzie in Oregon fliehen musste, der „Washington Post“. „Dieses Feuer hat alles weggeblasen und so viel zerstört. Ich habe gehört, dass mit meinem Haus wahrscheinlich alles in Ordnung ist. Aber wie fühlt es sich an, wenn ich zu verkohlten Ruinen um mich herum zurückkehre?“

Brände außer Kontrolle - Mehrere Tote

Währenddessen kämpft die Feuerwehr auch in Kalifornien und Washington vergebens gegen die Brände. Weiter südlich im Gebirge der Sierra Nevada griff das seit Freitag wütende Feuer weiter um sich. Auf einer Fläche von mehr als 675 Quadratkilometern zerstörte es bereits mehr als 60 Häuser und war am Mittwoch zu null Prozent unter Kontrolle, wie die Feuerwehr erklärte.

-----------------------------

So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

-----------------------------

Allein in Kalifornien kämpften am Mittwoch 14.000 Feuerwehrleute gegen 28 größere Waldbrände an. In diesem Jahr wurde in Kalifornien bereits eine Rekordfläche von mehr als 10.000 Quadratkilometern Land zerstört. Nach Angaben der Behörde kamen hier in den vergangenen Wochen acht Menschen ums Leben. Drei weitere Leichen seien am Mittwoch gefunden worden. Die Flammen sollen Tausende Häuser zerstört und viele Menschen in die Flucht getrieben haben.

+++ Moria: Nach Brandkatastrophe in Flüchtlingslager – EU will 400 minderjährige Flüchtlinge aufnehmen +++

Im Bundesstaat Washington kam Medienberichten zufolge ein einjähriges Kind ums Leben, seine Eltern wurden mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht. Wie der Sender ABC unter Berufung auf den Sheriff des Bezirks Okanogan meldete, hatte die Familie auf der Flucht vor dem sogenannten Cold Springs Fire mit dem Auto ihr Grundstück verlassen. Angehörige meldeten die drei am Dienstag als vermisst.

Die Familie sei am Mittwoch dann am Ufer des Flusses Columbia gefunden worden, ihren – später ausgebrannten – Wagen hätten sie verlassen. Inzwischen habe das Feuer dort eine Fläche von rund 660 Quadratkilometern zerstört. Im gesamten Bundesstaat sei eine Fläche von fast 2000 Quadratkilometern betroffen. (dpa/nk)

 
 

EURE FAVORITEN