Wetter: Experte macht beunruhigende Prognose für den Frühling – „keine gute Entwicklung“

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?
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Der Winter hatte Deutschland für einige Wochen fest im Griff, doch zwischenzeitlich schien das Wetter vielerorts langsam schon fast in Richtung Frühling zu tendieren.

Immer wieder blitzt die Sonne durch und ließ mancherorts schon Schneeglöckchen und Narzissen durch die Erde sprießen. Doch was viele Menschen freut, findet Wetter-Experte Dominik Jung besorgniserregend. Darüber berichtet „op-online“.

Wetter: Experten mit schlimmer Befürchtung

Laut des Experten müssen sich die Menschen mit einer regelrechten „Schockprognose“ für das Jahr 2021 anfreunden. Bereits das Vorjahr hatte es in sich: Die durchschnittliche Temperatur in Deutschland lag mit 10,51 Grad mehr als 2 Grad über dem Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990.

Die schlechte Nachricht: Es wird in diesem Frühjahr nicht besser, mit ähnlichen Werten soll es auch 2021 weitergehen. Durch das Wetterphänomen „La Niña“ könnte das Jahr insgesamt ein wenig kühler ausfallen. Der Experte rechnet dennoch damit, dass das Jahr einen Platz in der Top fünf der wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erreichen wird.

Laut dem britischen Wetterdienst „Met Office“ soll es 2021 insgesamt zwischen 0,9 und 1,15 Grad wärmer werden als im Klimamittel. Das harte Urteil des Wetterexperten Dominik Jung: „Das ist wirklich keine gute Entwicklung, die sich für das Jahr 2021 abzeichnet.“

+++ Wetter in Deutschland: Experte wagt erste Prognose für den Frühling +++

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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+++ Wetter: Dramatische Aussichten für das Jahr 2021 – „Schockprognose“ +++

Doch was sagt das nun konkret über den kommenden Frühling aus? Zunächst einmal nicht viel. Laut Jung wird dieser zwar nicht besonders kalt, aber auch nicht besonders warm.

Und dennoch ist ein genereller Temperaturanstieg bemerkbar: Im Osten des Landes soll es im März und im April etwa 1 Grad, in den westlichen Teilen etwa 0,5 Grad wärmer werden als üblich. Wenig Klima-Hoffnung macht auch der erwartete Regen. „Da ist nicht viel zu holen“, so der Meteorologe.

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Vor allem im Süden regne es zu wenig, für den Norden erwartet er hingegen normale Niederschlagsmengen – doch laut „op-online“ leider noch immer zu wenig, um das Regendefizit der vergangenen drei Jahre auszugleichen.

Mit diesem Wetter starten wir in die nächste Woche

Das Wetter für die kommenden Tage startet laut Deutschem Wetterdienst (DWD) allerdings vielerorts nass in die neue Woche.

Im Norden bleibt es am Montag zwar wolkig und trocken, im Westen und Südwesten bringen dichte Wolken Niederschläge mit. In höheren Lagen kann es schneien. (vh)