Wetter: Klima-Chaos! Diese Zahlen sind besorgniserregend

Wetter: Die Werte bereiten Experten Sorgen. (Symbolbild)
Wetter: Die Werte bereiten Experten Sorgen. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / CTK Photo

Erst eisige Kälte, wenige Tage später frühlingshafte Temperaturen: Das Wetter in Deutschland spielt verrückt – und beschäftigt deshalb auch die Meteorologen.

Sie haben sich die Werte angeschaut und schlagen Alarm. Denn das Wetter bringt besorgniserregende Zahlen.

Wetter: Experten sind besorgt um Klima-Werte

Das extreme Winterwetter, vor allem aber die hohen Temperaturen im Februar, sind keineswegs normal. Schließlich wird das Wetter in Deutschland sowie weltweit im Durchschnitt immer wärmer.

+++ Wetter: Erste Frühlingstemperaturen! Doch DIESE Prognose überrascht gewaltig +++

Im Jahr 2020 lag die globale Durchschnittstemperatur um 1,25 Grad über dem Wert der sogenannten vorindustriellen Phase, wie „t-online“ berichtet. Die Vereinbarung des Pariser Klimaabkommens, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen, könnte im Jahr 2034 erreicht werden – wenn sich die bisherige Entwicklung des Wetters weiter fortsetzt.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Grund dafür ist der starke Anstieg der Treibhausgase: Im Jahr 2019 lag der Kohlenstoffdioxidwert bei 411 Teilchen pro Million Luftmoleküle. Zum Vergleich: In den vergangenen 15 Jahren nahm die Menge schneller zu als noch 1950.

Trotz der Corona-Pandemie, während der im Jahr 2020 Industrieproduktionen, besonders aber Auto- und Luftverkehr deutlich abnahmen, stieg die Menge der Schadstoffe in der Atmosphäre weiter an. Das nimmt auch Einfluss auf das Klima in Deutschland.

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Wetter-Auswirkungen auf Deutschland sind dramatisch

Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Deutschland nahm zwischen den Jahren 1881 und 2018 um 1,5 Grad zu und lag damit über dem weltweiten Anstieg. Nicht nur die Durchschnittstemperatur, sondern auch die Zahl der heißen Tage stieg damit an – seit 1951 hat sich die Zahl der Tage über der 30-Grad-Marke sogar mehr als verdreifacht.

Die dramatische Folge: Alleine im JahrJahr 2015 starben 6.000 Menschen in Deutschland in Zusammenhang mit der Hitze. Extreme Wetterereignisse verursachten zudem Versicherungsschäden in Höhe von rund drei Milliarden Euro, wie im Jahr 2018, berichtet „t-online“. (nk)