Wetter: Experte schockiert mit diesem Satz – „Der Mai brachte ...“

Auch der Mai war viel zu trocken. (Symbolbild)
Auch der Mai war viel zu trocken. (Symbolbild)
Foto: imago images

So richtig Lust auf mieses Wetter hatten wir für den Mai ja nicht ... Und siehe da: Der Frühlingsmonat belohnt uns mit viel Sonne und sommerlichen Temperaturen.

Der Wonnemonat startete zwar wechselhaft mit einigem Regen – endlich, werden die Landwirte da rufen. Denn das Wetter im April war für die Land- und Forstwirtschaft mehr als besorgniserregend. Doch danach war auch schon wieder Schluss. Das Fazit: Bislang fiel nur die Hälfte des erhofften Regens.

Meteorologen schlugen zu Beginn des Mais bereits Alarm. Denn die Trockenheit könnte weiterhin üble Folgen haben.

Wetter in Deutschland: Viel zu wenig Regen - Experten warnen vor Trockenheit

„Der April ist ein viel zu trockener Monat. Regional fiel noch gar kein Regen. Wenn es mal Regen gab, dann waren es nur wenige Liter“, sagteMeteorologin Corinna Borau von wetter.com damals schon. Die Flusspegel sanken kontinuierlich, die Böden sind ausgetrocknet.

Wetter-Fiasko wie 2018?

Das erinnert die Wetter-Expertin an die Verhältnisse von 2018. „Wenn der Mai ähnlich weitermacht, dann droht uns ein neues Dürre-Drama.“

Und das ist fatal für die Landwirtschaft, wenn es weiterhin kaum regnet. Denn ohne genügend Wasser ist die Ernte in großer Gefahr. „Die Sorgen, die wir jetzt haben, sind Ausdruck der Erfahrung aus den letzten beiden Jahren“, sagte auch Heinrich Berghorn, Sprecher des Landwirtschaftsverbands Westfalen-Lippe.

Für Landwirte, Förster und Gärtner war der sonnige und trockene April daher alles andere als ein Anlass zur Freude: „An manchen Standorten - beispielsweise leichten Böden oder schweren tonigen Böden - haben wir jetzt schon irreparable Schäden, dort wird es zu Ernteeinbußen kommen“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Deutschen Presse-Agentur. „Wir hoffen natürlich auf Regen im Mai, damit sich die Pflanzen besser entwickeln können.“ Ein andauernder Mairegen könne in diesem Fall zwar einiges ausrichten - „Aber eine Rekordernte werden wir mit Sicherheit nicht haben.“

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Das Dürre-Wetter von 2018:

  • 2018 fiel wenig Regen, gleichzeitig war es extrem warm
  • In Europa kam es zu Waldbränden, Hitzeschäden und Ernteausfällen
  • Wegen der warmen Flüsse wurden sogar Kraftwerke abgeschaltet
  • In Deutschland war der Sommer 3,8 Grad °C wärmer als in den letzten Jahrzehnten
  • Selbst im Oktober herrschten sommerliche Werte: 28,6 °C wurden am 13. Oktober in Tönisvorst gemessen

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Zum Vergleich: nach Angaben des Deutschen Wetter-Dienstes sind im April in NRW in den Jahren 1981 bis 2010 etwa 55 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. In diesem Jahr waren es bisher nur zwei!

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Nur 1,8 Millimeter (!) Niederschlag seien gefallen. Das sind gerade mal 2,9 Prozent der üblichen Regenmenge in dem Monat.

Die Wetter-Aussichten für Mai waren für Sonnen-Anbeter zwar grandios, für Bauern leider nicht. Borau: „Vom Atlantik bis zu Skandinavien soll eine heftige Hochdruckbrücke kommen. Das bringt kaum Regen nach Deutschland.“ Und er sollte recht behalten.

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Eine Prognose für den 13. Mai zeigte schon: Ein kräftiges Hoch über den britischen Inseln wird erwartet. Etwas kältere Luft könnte aus dem Norden kommen. Aber auch das bringt den lang ersehnten Regen nicht mit sich. Die warme Luft dominiert das Wetter in Deutschland.

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Auch das Wetter-Modell von NOAA (Nationale Behörde für Ozean und Atmosphäre) brachte keine guten Nachrichten mit sich. Die Wetter-Expertin ist sich sicher: „Schlechte Nachrichten. Leider wird der Mai wohl viel zu trocken ausfallen.“

Sind die Mai-Werte genauso katastrophal wie im April?

Und sie behielten recht: Auch der Mai reiht sich in die viel zu trockenen, zu warmen Monate ein. Noch sind die zusammengefassten Daten nicht veröffentlicht, aber sie verheißen nichts Gutes. Wenn es mal ein bisschen regnete, war es auch schnell wieder vorbei. In Essen sind daher beispielsweise bislang nur 14,4 Liter auf einen Quadratmeter gefallen. Das sind nur 19 Prozent der üblichen Regenmenge im Mai.

Und auch der Meteorologe Dominik Jung verkündet für die Mai-Werte: „Der Mai brachte bisher nur die Hälfte der normalen Regenmenge. Nun soll auch der Juni 2020 nach Berechnungen des Europäischen Wetterdienstes zu trocken ausfallen!“, so Jung.

Schon jetzt fürchten sich Meteorologen, Klimaschützer und Landwirte vor den weiteren Dürre-Perioden im Hochsommer. (ldi/js/dpa)

 
 

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