Wetter: Wetterwarnung für NRW – Jörg Kachelmann hat eine schlimme Vermutung

Fünf Fakten zu Gewittern
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Das Wetter spielt verrückt: Er ist es warm, dann eisig und nun?

Das Wetter hat sich schlagartig verändert, es wurde regnerisch und kühl. Dann fiel sogar Schnee, es kam zu dickem Frost. Auch an diesem Wochenende wird das Wetter wechselhaft. Man muss mit Regen und einstelligen Temperaturen rechnen.

Und jetzt schlägt sogar der Wetterdienst Alarm. So besteht in der Nacht von Samstag auf Sonntag Frostgefahr in Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Duisburg, Herne, Oberhausen, Dortmund und Mülheim.

Wetter: Im Süden fiel bereits der erste Schnee

Vor allem am vergangenen Wochenende sorgte eisiges Wetter dafür, dass Menschen die Eisschicht an ihrem Auto abkratzen mussten.

Wetter in Deutschland: Schneefall

Besonders im Süden Deutschlands mussten sich die Bewohner bereits auf den Winter einstellen.

Wetter-Wirr-Warr in Deutschland

Im Alpenvorland war es am vergangenen Wochenende schon besonders kalt, die Schneefallgrenze fiel dort auf 400 bis 500 Meter. Schuld waren Tief Arne und Carletto, sagte Dominik Jung.

Schnee am Wochenende

Bereits an den Tagen zuvor mussten die Menschen im Süden von Deutschland mit Schneeflocken rechnen.

Vor allem in Regionen mit Bergen wie dem Schwarzwald, dem Allgäu, auf der schwäbischen Alb und am Rande der Alpen. Aber auch im Westen, in NRW, kündigte der Wetterdienst in der Nacht zu Sonntag Frost an. Auch vor Nebel und Glätte warnte der DWD in weiten Teilen Deutschlands

Allerdings bleibt der Schnee vermutlich nicht lange liegen. Am Sonntag ließ sich in vielen Teilen Deutschlands wieder die Sonne blicken.

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Das ist Jörg Kachelmann:

  • Kachelmann wurde am 15. Juli 1958 in Lörrach (Baden-Württemberg geboren
  • Er lebt im schweizerischen Schaffhausen
  • Er ist Journalist, Moderator und Unternehmer (Meteorologie)
  • Präsentierte das „Wetter im Ersten“ in der ARD
  • Jetzt hat er seinen eigenen Wetter-Channel namens „Kachelmannwetter.com“
  • Er moderiert die MDR-Sendung „Riverboat“

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Wetter-Experte Jörg Kachelmann: „Hoffen wir, dass...“

Auch Jörg Kachelmann prognostizierte Ähnliches. Er schrieb bei Twitter: „Die bunte Mischung mit Regen, Schneeregen und Schnee ab Freitagabend im Süden. Hoffen wir, dass dann jeder dort Winterreifen hat, vor allem auf den Hügeln.“

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So wird das Wetter in der aktuellen Woche

Die aktuelle Woche startete dann kalt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurde die Nacht zu Montag auch frostig, stellenweise auch glatt. Im Bergland war sogar Schnee oder Schneeregen drin.

Dieses Schauerwetter zog sich auch bis Dienstag hin. Mittwoch und Donnerstag sollen die Temperaturen dann wieder auf 6 bis 9 Grad steigen. Denn auch am Dienstagmorgen gab es laut DWD Minustemperaturen und Glätte geben.

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Kältephase im vergangenen Jahrhundert:

  • Obwohl die Temperaturen seit dem frühen 18.Jahrhundert eigentlich stetig steigen, gab es eine Kühlphase zwischen dem Ende der 1930er-Jahre und den späten 1960er-Jahren
  • Als besonders kalt gelten die Winter in den Jahren 1939/1940, 1941/1942, 1946/1947 sowie 1962/1963
  • In Europa fiel etwa 1962 bereits im November Schnee, in Osteuropa fielen die Temperaturen auf minus 40 Grad Celsius
  • Die Kälte zeigte sich auch sehr bildlich. So schwammen im Winter 1962/1963 auf dem niederländischen Wattenmeer ganze Eisberge und der gesamte Bodensee war zugefroren. Das war davor zuletzt 1830 der Fall - und kam seit 1963 kein einziges Mal mehr vor

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Tagsüber wurde es wechselhaft. Örtlich sei mit Regenschauern zu rechnen, in Hochlagen könne es auch schneien, teilte der DWD mit. Bei Temperaturen zwischen 4 und 7 Grad, im Bergland zwischen 1 und 4 Grad, wird es in Hessen laut DWD auch am Mittwoch regnerisch.

Wetter in Deutschland: Das sind die Aussichten für das Wochenende

  • Freitag: Auch am Freitag dominieren Wolken. Im Mittelgebirge kann auch die Sonne scheinen. In den Alpen kommt Föhn auf. der den Schnee wieder schmelzen lässt. Höchsttemperaturen: 8 Grad.
  • Samstag: Es kühlt weiter ab. Es werden Regen und viele Wolken erwartet. Die Schneefallgrenze fällt weiter auf 700 Meter.
    Höchsttemperaturen: 9 Grad
  • Sonntag: Es ist stark bewölkt, bleibt aber trocken.
    Höchsttemperaturen: 9 Grad

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Schlimmes Hochwasser in Venedig

Im Raum Chicago sorgten die Schneemassen bereits dafür, dass hunderte Flüge abgesagt werden mussten. Die italienische Stadt Venedig hat hingegen mit einem schrecklichen Hochwasser zu kämpfen.

Am Freitagvormittag sollen die Fluten in Venedig noch einmal deutlich ansteigen. Am späten Freitagmorgen (11.20 Uhr MEZ) wird mit einem Pegelhöchststand von 145 Zentimetern über dem normalen Meeresspiegel gerechnet, wie die Kommune Venedig am späten Donnerstagabend twitterte. Es ist die schlimmste Hochwasserkatastrophe der vergangenen 50 Jahren.

Venedig liegt nur etwa einen Meter über den aktuellen Meeresspiegel und ist somit besonders anfällig für jede Art von Hochwasser. Die gesamte Stadt ist schon seit 1987 Weltkulturerbe der UNESCO.

Die Zeitung „Welt“ berichtet über respektloses verhalten von Touristen, die die Katastrophe der Menschen als Abenteuer sehen.

 
 

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