Viren, Leichen und Erreger: DAS ist die gefährlichste Insel Deutschlands

DAS ist Deutschlands gefährlichste Insel.
DAS ist Deutschlands gefährlichste Insel.
Foto: Stefan Sauer / dpa

Sie liegt auf einem flachen Ausläufer der Ostsee im Südwesten des Greifswalder Boddens. Sie ist eine Exklave, gehört verwaltungsrechtlich aber zum Stadtgebiet der Hansestadt Greifswald.

Die Rede ist von der gefährlichsten Insel Deutschlands!

Riems ist die gefährlichste Insel Deutschlands

Auf der Insel Riems befindet sich seit 1910 das Friedrich-Loeffler-Institut. In der virologischen Forschungsstätte werden seit mehr als 100 Jahren Tierseuchen erforscht, die auch Menschen bedrohen.

Wie der „Express“ berichtet, untersuchen die Wissenschaftler auf Riems unter anderem das Krim-Kongo-Fieber, Ebola, Sars, die Vogelgrippe und die Schweinepest. Im Friedrich-Löffler-Institut sollen Impfstoffe entwickelt werden.

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Bund investiert 300 Millionen Euro

Seit 2013 hat das Institut einen neuen Forschungskomplex mit fast 90 Laboren und rund 160 Tierställen. Diesen ließ sich der Bund damals 300 Millionen Euro kosten.

In den Forschungsställen leben Rinder, Schweine und Ziegen. Speziell geschulte Tierpfleger erhalten nur mit Überdruckanzügen und durch Schleusen Zugang zu den Tieren.

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Strenge Hygiene-Regeln

Außerdem müssen die Mitarbeiter strenge Hygiene-Regeln beachten. Unter keinen Umständen dürfen die Viren und Erreger die Insel verlassen.

Deswegen gelangen tote Tiere auch nicht zurück ans Festland. Laut „Schweriner Volkszeitung“ verfügt das Friedrich-Loeffler-Institut über eine Kadaver-Beseitigungsanlage. Die leblosen Körper werden in Metallkesseln mit Kaliumhydroxid versenkt. Von den Tieren bleiben schließlich nur ein paar Körner Sondermüll übrig.

 
 

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