Nach Vapiano-Aus: Nächste Riesen-Restaurant-Kette steht vor der Pleite!

Vapiano hatte bereits in der vergangenen Woche Insolvenz angemeldet. Jetzt zieht eine andere Restaurant-Kette nach. (Symbolbild)
Vapiano hatte bereits in der vergangenen Woche Insolvenz angemeldet. Jetzt zieht eine andere Restaurant-Kette nach. (Symbolbild)
Foto: imago images / A. Friedrichs

Nicht nur die Gesundheit der Menschen ist durch das Coronavirus bedroht. Auch die wirtschaftlichen Einbußen sind enorm. Nachdem Vapiano vergangene Woche zahlungsunfähig wurde, steht nun eine weitere bekannte Restaurant-Kette vor der Pleite.

Vapiano: Nächste Kette steht vor dem Aus

Letzte Woche wurde es offiziell: Das bereits angeschlagene Unternehmen Vapiano ist durch die ausbleibende Kundschaft wegen des Coronavirus pleite.

Doch Vapiano ist nicht das einzige Restaurant, dem durch die Corona-Krise der Todesstoß versetzt wurde: Auch Maredo, die Steakhaus-Kette aus Düsseldorf, ist zahlungsunfähig. Das Unternehmen teilte mit, vergangene Woche einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt zu haben.

+++Vapiano insolvent! 230 Restaurants weltweit umgehend dicht+++

Es geht um 35 Restaurants und 900 Beschäftigte

Auslöser für die Zahlungsunfähigkeit sind laut einem Unternehmenssprecher „die massiven Auswirkungen der Corona-Krise, die zuerst zu einem gravierenden Umsatzeinbruch und dann zur Schließung aller Restaurants geführt haben“.

Während die Kunden und damit der Umsatz ausbleiben, müssen Standort-Mieten und Mitarbeiter-Gehälter weiter bezahlt werden. In einem ersten Schritt wolle man prüfen, ob Maredo Staatshilfen erhalten könnte – in dem Fall könne das eingeleitete Insolvenzverfahren zurück genommen werden.

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Ähnlich wie bei Vapiano kam die Pleite nicht aus dem Nichts – Maredo hat sich in den vergangenen Jahren mit der Expansion übernommen und dabei das Kerngeschäft vernachlässigt, so „Wirtschaftswoche“.

Maredo vor dem Aus

Aktuell betreibt Maredo deutschlandweit 35 Restaurants und beschäftigt rund 900 Mitarbeiter. Auch viele weitere Restaurants mussten schließen. Es bleibt fraglich, ob und wie sie die Corona-Krise überstehen werden. (mit dpa)

 
 

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