USA: Jetzt rollt diese tödliche Gefahr auf Nordamerika zu – „Wahrscheinlich nicht mehr aufzuhalten“

In den USA kamen die Wissenschaftler nicht nur mit dem Coronavirus zu kämpfen. (Symbolbild)
In den USA kamen die Wissenschaftler nicht nur mit dem Coronavirus zu kämpfen. (Symbolbild)
Foto: imago images / ZUMA Wire

Buschbrände in Australien, das Coronavirus weltweit und jetzt noch eine tödliche Gefahr in den USA. Das Jahr 2020 verspricht ein sehr schlimmes zu werden. Wie die „New York Times“ berichtet, ist in den USA eine regelrechte Plage unterwegs und gefährdet Mensch und Tier.

Kleine Mörder, so groß wie eine Streichholzschachtel, treiben ihr Unwesen. Gemeint ist die Asiatische Riesen-Hornisse. In den USA wird sie auch als Killer-Hornisse bezeichnet. Dieses riesige Insekt enthauptet Bienen in ihren Stöcken, zerfetzt den restlichen Körper und füttert damit ihre Jungen.

USA: Killer-Hornisse kann auch Menschen angreifen

Das Landwirtschaftsministerium des US-Bundesstaates Washington versucht, die furchterregenden Insekten aufzuspüren und zu stoppen. Die Killer-Hornissen wurden im Herbst auch an zwei Standorten in der kanadischen Provinz British Columbia gesichtet. Die Hornissen greifen in erster Linie Insekten an, richten ihre Aggression aber auch gegen Menschen, wenn sie bedroht werden.

Wird ein Mensch gestochen, kann es tödlich enden. Der Imker und Entomologe Conrad Bérubé beschreibt den Stich der Hornisse so: „Als hätte ich rotglühende Reißzwecken in mein Fleisch gestochen.“

So sieht die Killer-Hornisse aus:

  • große orange-gelbe Köpfe
  • tränenförmige Augen
  • schwarz-gelb gestreifter Hinterleib
  • bis zu drei Zentimeter lange papierartige Flügel

Das Nervensystem kann sich abschalten, eine allergische Reaktion auftreten und einen anaphylaktischen Schock auslösen. Die Insekten töten jedes Jahr etwa 30 bis 40 Menschen in Japan, wo sie am häufigsten vorkommen.

Die Killer-Hornissen stellen in erster Linie eine Gefahr für Bienen dar. Wissenschaftler jagen die Insekten, in der Hoffnung, sie zusammenzutreiben, bevor sie in den USA Bienenpopulationen zerstören, die für die Bestäubung von Nutzpflanzen entscheidend sind.

USA: Hornisse vermutlich eingeschifft

Chris Looney, Entomologe im Landwirtschaftsministerium des Bundesstaates Washington: „Wenn wir es in den nächsten Jahren nicht schaffen, ist es wahrscheinlich nicht mehr aufzuhalten.“

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Die Hornisse kann bis zu 30.000 Bienen innerhalb weniger Stunden töten. Wie diese Killer in die USA kamen, ist nicht bekannt. Looney geht davon aus, dass sie mittels eines Schiffs nach Amerika kamen. An Bord haben sie wahrscheinlich Winterschlaf gehalten.

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Auch könnte ein Züchter sie mitgebracht haben. Laut der „New York Times“ werden die Hornissen in Asien gegessen und ihr Saft als leistungssteigernde Ergänzung verwendet. (ldi)

 
 

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